Von ersten Papiermühlen bis zum Vierfarbdruck

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Menden. (wp) Heutzutage ist die Zeitung eine alltägliche Lektüre, die in den meisten Haushalten morgens mit den neusten Nachrichten auf dem Frühstückstisch liegt. Mit ihr ist man immer auf dem neuesten Stand, und sie gehört einfach zu unserem Leben. ...

... Unvorstellbar, dass dies früher nicht der Normalzustand war und die Zeitung anfangs etwas Startschwierigkeiten hatte.

Die Idee einer Zeitung entstand 1392, als erste Papiermühlen in den Alpen gefunden wurden. Mit der Erfindung des Buchdrucks entstand im Laufe der Jahre um 1600 das Zeitungswesen. Aufgrund des 30-jährigen Krieges, 1618, entwickelte sich die Zeitung unerwartet schnell, da die Bevölkerung auf dem neuesten Stand des Krieges gehalten werden wollte - eine Chance, die Zeitung weiter zu verbreiten.

Da das Interesse der Leser sehr groß war und auch mit der Zeit immer weiter wuchs, brachte man 1703 das erste Lexikon heraus, was das Wissen in der gesamten Bevölkerung noch mehr verbreitete.

1718 wurde für einige Gebiete Deutschlands die Pressefreiheit ausgesprochen, welche endlich erlaubte, die freie Meinung der Bürger auf Papier zu bringen. 1819 baute man eine Schnellpressenfabrik, um die Zeitungsproduktion zu steigern und zu fördern.

Später entstanden sogar Zeitungen mit spezialisierten Themen, wie zum Beispiel 1949 die Frauenzeitung, die das klare Ziel hatte, sich für Gleichberechtigung einzusetzen.

Als 1914 jedoch der Erste Weltkrieg ausbrach, kam wieder höherer Nachrichtenbedarf der Bürger auf und es existierten daher weit über 4000 Blätter, die aber sehr stark zensiert waren.

1933 zwang das Reichskulturkammergesetz allen Journalisten ("Schriftleitern") die Mitgliedschaft in der Reichspressekammer auf und es wird mit der Zeitung Propaganda gemacht.

1945 verboten die Siegermächte die bestehenden Zeitungen, um damit die nationalsozialistische Durchwirkung der Presse zu beseitigen. Genehmigt wurden durch die Militärregierung nur die sogenannten Lizenzzeitungen. Artikel 5 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland, das 1949 in Kraft tritt, garantiert in umfassender Weise die Pressefreiheit und verbietet die Zensur. Die Generallizenz ließ die Zahl der Zeitungen wieder erheblich steigen.

1956 wird der deutsche Presserat gegründet. 34 Jahre später werden schon die ersten Zeitungen am Computer erstellt, die vier Jahre später, 1994, auch online zu sehen sind.

Im Jahre 2000 macht die Zeitung einen weiteren großen Entwicklungssprung, denn es gibt sie seitdem in Farbe zu kaufen. Um das Interesse der Leser weiterhin aufrecht zu erhalten, werden immer wieder neue Zeitschriften publiziert, die für die verschiedensten Leser geeignet sind.

Ohne diese Vielfalt an Angeboten von Zeitung, Lexika und Magazinen mag man sich den heutigen Alltag gar nicht mehr vorstellen, oder könnten Sie sich noch vorstellen, morgens ohne Zeitung vor ihrer Tasse Kaffee zu sitzen, und so den Tag zu beginnen?

Jana Eberhardt Stufe 11 Walram-Gymnasium

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