Politik

Die Zukunft der Mobilität

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Beim autonomen Fahren denken wir oft an Lkw-Kolonnen auf der Autobahn, die mit geringerem Abstand weniger Platz brauchen. Immerhin. Sinnvoller wäre es aber, Bahn-Kapazitäten auszubauen und Transporte überhaupt möglichst zu reduzieren. Oder wir denken an den (ehemaligen) Fahrer im Privat-Pkw, der arbeiten, spielen oder schlafen kann. Doch bis dahin ist es noch ein sehr, sehr weiter Weg. Und so erfreulich es wäre, wenn menschliche Fehler in der Unfallstatistik keine Rolle mehr spielten – es blieben allerdings die Autos selbst, die enormen Platz einfordern, der sich in den Städten besser nutzen ließe. h.ries

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Beim autonomen Fahren denken wir oft an Lkw-Kolonnen auf der Autobahn, die mit geringerem Abstand weniger Platz brauchen. Immerhin. Sinnvoller wäre es aber, Bahn-Kapazitäten auszubauen und Transporte überhaupt möglichst zu reduzieren. Oder wir denken an den (ehemaligen) Fahrer im Privat-Pkw, der arbeiten, spielen oder schlafen kann. Doch bis dahin ist es noch ein sehr, sehr weiter Weg. Und so erfreulich es wäre, wenn menschliche Fehler in der Unfallstatistik keine Rolle mehr spielten – es blieben allerdings die Autos selbst, die enormen Platz einfordern, der sich in den Städten besser nutzen ließe.

Den größten Vorteile könnte das autonome Fahren deshalb einem neuen, intelligenten und individualisierten Öffentlichen Personennahverkehr bescheren. Insofern ist das Projekt, für das die Iserlohner Projektpartner jetzt Fördergeld beantragen, äußerst sinnvoll – auch für die Zukunft der Mobilität auf dem Land, wo eine älter werdende Bevölkerung mit einer schrumpfenden Infrastruktur konfrontiert ist. Autonom und nach Bedarf fahrende Kleinbusse könnten eine Lösung sein. Es wird Zeit, einen Praxistest zu beginnen.

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