Verteidigungspolitik

Mit den Waffen von gestern

Deutschland braucht keinen Flugzeugträger. Die Diskussion über das Projekt soll nur ablenken.

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Haben die jetzt wirklich vor, gemeinsam mit Frankreich einen europäischen Flugzeugträger zu bauen? Oder wollen sie nur von anderen Themen ablenken?

Die Kriege von morgen werden mit Computern, Drohnen, Robotern und im Internet geführt – so lautet jedenfalls das neue Mantra vieler Militärexperten und der zuständigen Bundesministerin. Klar, es ist dringend erforderlich, die europäische Verteidigungspolitik zu stärken. Aber doch bitte nicht mit den Waffen von gestern. Welche Einsatzszenarien sind denn angedacht, sollte das mindestens 4,5 Milliarden Euro teure Schiff tatsächlich mal über die Weltmeere kreuzen? Steckt dann noch eine Verteidigungsstrategie dahinter – oder schon Imperialismus?

Viel wichtiger ist ein gemeinsames gesamteuropäisches Vorgehen – nicht nur in Fragen der Verteidigung. Auf Macrons Visionen hat Kramp-Karrenbauer aber nur mit halbherzigen Antworten reagiert.

Deutschland schafft es ja noch nicht einmal, ein Segelschulschiff skandalfrei zu sanieren.

Sie wollen nur ablenken. Hoffentlich!

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