Gerichtsurteil

Nach Böllerwurf: Fan muss über 20000 Euro an Köln zahlen

Ein Krawallmacher muss nach einem Böllerwurf aus dem Jahr 2014 Schadensersatz an den 1. FC Köln zahlen.

Ein Krawallmacher muss nach einem Böllerwurf aus dem Jahr 2014 Schadensersatz an den 1. FC Köln zahlen.

Köln.  Der 1. FC Köln hat einen jahrelangen Rechtsstreit mit einem Randalierer aufgrund eines Böllerwurfs gewonnen. Der Fall datiert aus dem Jahr 2014.

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Fußball-Bundesligist 1. FC Köln hat im Rechtsstreit mit einem Krawallmacher nach einem Urteil des Bundesgerichtshof (BGH) Anspruch auf eine Schadensersatzzahlung in Höhe von 20.340 Euro. Dies entschied der BGH am Donnerstag, nachdem er sich ausführlich mit dem Fall vom 9. Februar 2014 befasst hatte. Ursprünglich hatte der Verein 30.000 Euro verlangt.

Im Zweitligaspiel der Kölner gegen den SC Paderborn hatte der Beschuldigte einen Knallkörper gezündet, was unter anderem zu einer vom Verein zu zahlenden Verbandsstrafe geführt hatte. Über mehrere Instanzen war der Sachverhalt beim Oberlandesgericht Köln gelandet, der den Beschuldigten am 9. März 2017 zur Zahlung verurteilt hatte. Die Höhe des Betrags bestätigte nun der BGH. (sid)

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