Regionalliga

Nur ein Sieg zählt für Wattenscheid 09 im Abstiegskampf

Wattenscheids Mittelfeldmann Matthias Tietz (links), hier gegen RWO-akteur Cihan Özkara, könnte wieder eine Option sein. Foto:Biene Hagel/FFS

Wattenscheids Mittelfeldmann Matthias Tietz (links), hier gegen RWO-akteur Cihan Özkara, könnte wieder eine Option sein. Foto:Biene Hagel/FFS

Wattenscheid.   Drei Punkte müssen her im Abstiegskampf für die SG Wattenscheid, wenn am Samstag der FC Kaan-Marienborn in der Lohrheide aufkreuzt.

Das „Wie“ interessiert am Samstag nicht: Schöner Fußball ist erwünscht, aber kein Muss. Die Pflicht für die SG Wattenscheid 09 ist viel einfacher: Drei Punkte müssen her. „Wir müssen den Siegtreffer erzwingen“, sagt Trainer Farat Toku vor dem richtungsweisenden Duell gegen den FC Kaan-Marienborn (14 Uhr, Lohrheidestadion).

Die Vorzeichen sprechen eine klare Sprache. Wattenscheid rangiert erstmals seit dem vierten Spieltag auf einem Abstiegsplatz, sofern aus der 3. Liga ein Westverein absteigt – Fortuna Köln und SF Lotte sind akut gefährdet. Der 1. FC Köln U21 hat die SG 09 am Montag mit dem vierten Sieg in Serie überholt, das Team von Ex-Wattenscheid-Trainer Andre Pawlak ist klar auf Kurs Klassenerhalt.

Toku: „Es wird knüppeleng bis zum Schluss“

Heißt: Die SG 09 muss Herkenrath, Kaan-Marienborn und Wiedenbrück weiterhin hinter sich lassen und zudem ein anderes Team überholen. Den SV Straelen mit seiner neuen Trainerin Inga Grings vielleicht oder auch den SV Lippstadt. Zwei Aufsteiger, die noch in die Lohrheide kommen an den letzten Spieltagen dieser Saison. „Es wird knüppeleng bis zum Schluss“, kann sich Toku nur wiederholen.

Dafür allerdings ist im ersten von nur noch sieben Endspielen ein Sieg Pflicht. Die Tabelle trügt ja: Fünf Punkte liegt der FC Kaan-Marienborn hinter der SG 09, hat aber noch vier Nachholspiele, darunter drei zuhause gegen Aachen, Herkenrath, Lippstadt. Bei nur zwei Siegen in diesen Partien würde auch Marienborn an Wattenscheid vorbeiziehen, wenn die SG 09 jetzt nicht zuschlägt.

Beide Teams sind in diesem Jahr noch sieglos, zuletzt verlor Wattenscheid in Wuppertal überaus unglücklich mit 2:3. „Die Jungs trainieren fleißig, haben das Spiel gut analysiert. Ich bin daher guten Mutes, dass ihr Aufwand belohnt wird“, sagt Farat Toku. „Aber dafür müssen wir die individuellen Fehler abstellen und vorne effektiver werden.“

Unzola kehrt ins Training zurück

Trainer Toku erwartet „ein Kampfspiel gegen einen kompakten Gegner“. Wie im Hinspiel, als die Wattenscheider mit 1:0 gewannen dank eines Treffers von Nico Buckmaier.

Wieder im Kader stehen wird Eren Taskin. Vielleicht ist auch Matthias Tietz eine Option, der zuletzt wegen Hüftproblemen fehlende Mittelfeldmann absolvierte am Donnerstag erstmals wieder das komplette Programm. Wieder eingestiegen ist auch Linksverteidiger Hervenogi Unzola. Nach seiner Innenbanddehnung käme ein Einsatz am Samstag aber wohl noch zu früh.

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