Stiftung Warentest

Alternative zu Butter und Margarine überzeugen bedingt

Der Hauptgrund für die Erfindung von Streichfetten ist, dass sie sofort nach der Entnahme aus dem Kühlschrank gut streichbar sind.

Der Hauptgrund für die Erfindung von Streichfetten ist, dass sie sofort nach der Entnahme aus dem Kühlschrank gut streichbar sind.

Foto: Manuel Krug / dpa-tmn

Berlin.  Bei vielen Kunden sind Butter-Alternativen beleibt, weil sie sich besser schmieren lassen. Doch was sagen Experten zu Streichfetten?

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Für die Hersteller von Butter-Alternativen läuft es nur bedingt gut. Für die Tester der Stiftung Warentest sind Streichfette dennoch eine Alternative zur Butter.

Für 14 von 23 untersuchten Streichfetten lief es zunächst wie geschmiert: Sie schneiden mit dem Urteil „gut“ ab, berichtet die Stiftung in ihrer Zeitschrift „test“ (Ausgabe 11/2019). Der Hauptgrund für die Erfindung von Streichfetten ist, dass sie sofort nach der Entnahme aus dem Kühlschrank gut streichbar sind. Das erfüllen alle untersuchten Butter-Alternativen. Sie darf auf keinen Fall nach Margarine schmecken. Und auch nicht so riechen. Dafür soll sie im Mund wie Butter schmelzen.

Testsieger enthält eine „extra Sahnenote“

Mit einer extra Sahnenote kann zusätzlich noch Testsieger „Weihenstephan Die Streichzarte“ (6,35 Euro/Kilo) die Warentester überzeugen. Dicht gefolgt von „Arla Kærgården Das Original“ (8,75 Euro) und den beiden Streichzarten Arla Bio (9,95 Euro) und Meggle (7,55 Euro). Punktabzug gibt es dagegen für Packungen, die nach Margarine riechen oder schmecken, bei denen Wasser austritt, die am Rand ölen oder in der Textur leicht schmierig sind.

Alles Gründe, warum vier Produkte nur „befriedigend“ abschneiden. Kommt dann noch dazu, dass neben Butter und Rapsöl auch noch Palmöl und Kokosfett und schlimmstenfalls auch noch überwiegend diese Fette enthalten sind, führte das zu weiteren Abwertungen. Nicht gut fanden die Tester, wenn das Streichfett nach Käse riecht, bitter oder fade schmeckt und auf der Oberfläche matt oder ausgeölt aussieht. Das sind alles Gründe, warum in vier Fällen das Urteil „ausreichend“ gefällt wurde.

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