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Biontech: Studie zum Schutz vor Mu-Variante alarmiert

Novavax - was den neuen Impfstoff so besonders macht

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Anfang August hat die Europäische Kommission einen Vertrag abgeschlossen: Die Mitgliedsstaaten können 100 Millionen Impfdosen des Novavax-Impfstoffes aufkaufen. Was an diesem Vakzin so besonders ist, erfahren sie in diesem Video.

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Berlin  In Kolumbien grassiert die Mu-Variante des Coronavirus schon länger. Forscher aus Japan kommen jetzt zu beunruhigenden Ergebnissen.

  • Wie gut schützt Biontech vor der Mu-Variante?
  • Eine neue Studie alarmiert Forscher: Demnach ist die Corona-Variante resistenter gegen Antikörper der Impfung
  • Die Mu-Variante wurde bereits in zahlreichen Ländern nachgewiesen

Beunruhigende Erkenntnisse über die Mu-Variante des Coronavirus: Die Mutante hat offenbar die Fähigkeit, bei Geimpften mit Biontech sowie Genesenen den Impfschutz zu unterwandern. Das berichten japanische Forscher in einer neuen, noch nicht durch andere Wissenschaftler geprüften Studie.

Die Mu-Variante (B.1.621) sei resistenter gegen Antikörper von Covid-19-Genesenen und Biontech-Geimpften als bislang jede andere von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) beobachtete Variante, einschließlich der Betavariante (B.1.351).

Diese zuerst in Südafrika entdeckte Mutante ist bekannt dafür, den Impfschutz durch zu unterlaufen. Das Spikeprotein der Mu-Variante zeige mehrere Mutationen, die auch andere gefährliche Varianten schon ausgebildet hätten.

Mu-Variante inzwischen in 39 Ländern

SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach äußerte sich besorgt über die Studie aus Japan: "Wenn eine Variante wie Mu auch zu hoher Ansteckung mutiert, wäre das äußerst gefährlich.“ Bei Milliarden von Ungeimpften sei das jederzeit möglich. Auch interessant: "Querdenker" erkrankt an Covid-19 – und bleibt unbelehrbar

Die Mu-Variante wurde im Januar erstmals in Kolumbien festgestellt und inzwischen in 39 Ländern nachgewiesen – auch in Deutschland. In Kolumbien sei Mu inzwischen der vorherrschende Virusstamm und für den Großteil der Covid-19-Todesfälle verantwortlich, sagte Marcela Mercado von der staatlichen Gesundheitsbehörde einem Radiosender. Die WHO hatte Mu Ende August zur "Variante von Interesse" erklärt. (küp/AFP)

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