Spurensicherung

Fingerabdruck auf Schokoladenkuchen verrät Einbrecher

Zu verlockend!  Seine Fingerabdrücke auf einem Schokokuchen haben einen Einbrecher überführt.

Zu verlockend! Seine Fingerabdrücke auf einem Schokokuchen haben einen Einbrecher überführt.

Foto: Denise Hasse/Getty

Köln.   Hätte er doch seinen Appetit gezügelt: Ein Einbrecher in Köln ist durch Fingerabdrücke auf einer Schokotorte überführt und nun verurteilt worden.

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Sein Heißhunger auf Kuchen ist einem Einbrecher in Köln zum Verhängnis geworden. Der Mann hinterließ auf der Schoko-Glasur seine Fingerabdrücke – und konnte so identifiziert werden. Das Kölner Amtsgericht verurteilte den mehrfach vorbestraften Angeklagten zu einem Jahr und acht Monaten Haft ohne Bewährung, wie ein Gerichtssprecher am Mittwoch sagte. Zuvor hatten Medien über das Urteil vom Dienstag berichtet.

„Der Fingerabdruck auf der Schokoladentorte war im Prozess der einzige Beweis“, sagte der Sprecher. Der 43 Jahre alte Angeklagte habe die Tat gestanden.

Wohnungsbesitzer packten Kuchen in den Kühlschrank

Nach Feststellung des Gerichts war der damals obdachlose Mann im vergangenen Sommer mit einem unbekannten Komplizen in eine Wohnung eingebrochen. Das Duo packte einen Kleinwagen voll mit Beute – unter anderem einem Staubsauger, einer Küchenmaschine, Handys, Schminke und stapelweise T-Shirts.

Weil der 43-Jährige Hunger hatte, aß er in der Küche von diversen Lebensmitteln – auch von dem Kuchen, der auf einem Tisch stand. Die Wohnungsbesitzer entdeckten nach ihrer Heimkehr den auffälligen Fingerabdruck - und stellten den Kuchen geistesgegenwärtig in den Kühlschrank, um die Spur zu sichern. (dpa)

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