Feuerwehr

Toiletten-Reiniger führt zur Feuerwehr-Einsatz in Burger-Restaurant

Symbolbild. Der Einsatz von Toilettenreiniger hat einen Feuerwehreinsatz in einem Burger-Restaurant in Golzheim ausgelöst.

Foto:  Christina Sabrowsky

Symbolbild. Der Einsatz von Toilettenreiniger hat einen Feuerwehreinsatz in einem Burger-Restaurant in Golzheim ausgelöst. Foto:  Christina Sabrowsky

Düsseldorf.   Eine Verstopfung in der Toilette eines Burger-Restaurants hat am Dienstag zu einem Großeinsatz für die Feuerwehr in Düsseldorf geführt.

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Sie wollten nur eine verstopfte Toilette reparieren - doch das ging gründlich schief: Ein Alarm in einem Burger-Restaurant an der Uerdinger Straße hat am Dienstag einen Großeinsatz für die Düsseldorfer Feuerwehr ausgelöst. Alles begann mit zu viel Toilettenreiniger...

Gegen 13.49 Uhr alarmierte ein Mitarbeiter des Burgerrestaurants die Feuerwehr: In eine verstopfte Toilette sei Salzsäure gegossen worden - nun würde es in dem Restaurant übel riechen. Die Feuerwehr setzte Fahrzeuge und Personal von gleich mehreren Feuerwachen in Gang.

Feuerwehr rückte von mehreren Wachen aus

Von der Feuerwache Münsterstraße wurde ein Löschug aktiviert, aus Wersten ein ABC-Zug und von der Umweltwache in Lierenfeld kamen "diverse Sonderfahrzeuge", berichtete die Feuerwehr am Abend: "Der städtische Rettungsdienst wurde ebenfalls mit zwei Rettungswagen und einem Notarzt alarmiert. Parallel zur Alarmierung der Feuerwehrkräfte wurde das Umweltamt und das Amt für Verbraucherschutz alarmiert."

Wie sich herausstelle, hatte jemand in dem Restaurant "eine größere Menge handelsüblichen Toilettenreiniger" in eine Toilette gekippt, um damit einen verstopften Abfluss frei zu ätzen. Doch der Reiniger konnte nicht abfließen und setzte üble Gerüche frei.

Burger-Restaurant musste auf Behördenanweisung vorübergehend schließen

Sechs Personen aus dem Restaurant seien dann vom Rettungsdienst untersucht worden, eine Mitarbeiter wurde anschließend in ein Krankenhaus gebracht - weil er über Atemprobleme klagte. "Die Toilettenanlage wurde von der Feuerwehr gelüftet. Nach kurzer Zeit konnte Entwarnung gegeben werden".

Das Restaurant musste auf Anordnung des Amtes für Verbraucherschutz vorübergehend schließen und wurde angewiesen, eine Fachfirma zu beauftragten, die die Toilettenanlage durchspülen sollte. Insgesamt waren 50 Einsatzkräfte vor Ort. "Der Einsatz war nach einer Stunde für die Feuerwehr beendet". (dae)

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