Betrug

Falsche Polizisten betrügen Rentnerin um 185.000 Euro

Übers Telefon geben sich die Täter als Polizisten aus, um später die Opfer zu bestehlen (Symbolbild).

Übers Telefon geben sich die Täter als Polizisten aus, um später die Opfer zu bestehlen (Symbolbild).

Foto: Julian Stratenschulte / dpa

Bad Hersfeld  Mit einer perfiden Masche betrügen falsche Polizisten Rentner. Im Fall einer Frau aus Hessen machten die Täter besonders große Beute.

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Betrüger haben einer 78-Jährigen aus Bad Hersfeld in Hessen 185.000 Euro abgenommen. Die Rentnerin sei Opfer von falschen Polizeibeamten geworden, sagte ein Sprecher der Polizei am Donnerstag. In der Zeit zwischen Ende März und Ende April habe die Frau von ihren Konten bei einer Hersfelder Bank das Geld schrittweise abgehoben und unbekannten Tätern übergeben.

Täglich hätten die Betrüger über Telefon Kontakt mit der älteren Dame gehalten und so ihr Vertrauen gewonnen. Erst auf eine Präventionskampagne der Polizei hin habe sich die Frau am Mittwoch an die Kripo gewandt.

Und so kassieren die Betrüger ab:

Die Masche der Betrüger beschreibt die Polizei so: Sie rufen ältere Personen an und geben vor, von der Polizei zu sein. Sie erzählen, dass es sich um einen Notfall handle und sie Ermittlungen gegen kriminelle Banden oder Spitzel in der Bank zu führen hätten und deshalb das Vermögen des Opfers überprüfen oder sichern müssen.

Die Täter stellen ein Vertrauensverhältnis zu dem Opfer her und bitten um Verschwiegenheit, da die Ermittlungen geheim seien. In der Regel wird dann eine Übergabe von Wertgegenständen an einen verdeckten Ermittler angestrebt oder die Wertgegenstände oder das Bargeld soll irgendwo hinterlegt werden – am besten in der eigenen Mülltonne. (dpa/W.B.)

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