Festival-Organisation

„Fusion“-Festival: Auch die letzten Hürden sind beseitigt

Das Areal für das alternative Musik- und Kulturfestival „Fusion“.

Das Areal für das alternative Musik- und Kulturfestival „Fusion“.

Foto: Bernd Wüstneck / dpa

Lärz  Für das „Fusion“-Festivals sollen auch die letzten Hürden beseitigt sein. Der heftige Streit um Sicherheitsvorkehrungen sei beigelegt.

Der Countdown auf der Seite des Festivals Fusion“ zählt die verbleibenden Tage, Stunden und Minuten, bis es in der kommenden Woche wieder heißt: „Die Rakete startet“. Wenige Tage vor Beginn der Veranstaltung auf der Mecklenburgischen Seenplatte sind nach Angaben von Behörden auch die letzten Hürden beseitig worden.

In diesem Jahr soll es demnach erstmals eine gemeinsame Koordinierungsgruppe geben, die die Lage auf dem Ex-Militärflugplatzgelände vom 26. bis 30. Juni täglich neu bewertet, erklärte eine Sprecherin des zuständigen Amtes Röbel am Mittwoch. Ihr gehören Vertreter des Veranstaltervereins Kulturkosmos sowie vom Ordnungsamt, von Sicherheits- und Rettungsdiensten, Feuerwehr und Polizei an.

„Fusion“-Festival: Streit mit der Polizei beigelegt

Erwartet werden rund 70.000 Gäste. Die Polizei rechnet ab 25. Juni mit verstärktem Anreiseverkehr und will dann auch ihre Verkehrskontrollen umfassend starten, wie eine Sprecherin sagte.

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Vorausgegangen war den Neuerungen ein heftiger Streit der Festivalbetreiber mit den zuständigen Behörden über Sicherheitsvorkehrungen. Der Verein und das Röbeler Amt hatten bis zuletzt um einzelne Auflagen wie die Zahl der anerkannten Ordner gerungen. Schließlich hatte das Amt das überarbeitete Sicherheitskonzept für die

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Polizei und Veranstalter wagen mehr Transparenz

Der Streit mit der Polizei, der überregional für Schlagzeilen sorgte, sei beigelegt: „Die Polizei setzt auf Transparenz und Deeskalation, da ist alles auf einem guten Weg“, sagte Vereinssprecher Martin Eulenhaupt. Die „Fusion“ verspricht „vier Tage Ferienkommunismus“ mit Musik, Theater, Kino, Performance, Installationen sowie vegetarischer Kost.

Ein wenig mehr Transparenz wollen auch die Veranstalter wagen: Erstmals sollen auch Journalisten über das Gelände gehen dürfen – jedoch nur unter Anmeldung und mit Begleitung in einer befristeten Zeit.

Neben dem „Fusion“-Festival gibt es diesen Sommer noch viele weitere Möglichkeiten, Musik unter freiem Himmel zu genießen –

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