Justiz

Mordprozess: Frau soll Mann vergiftet und zerstückelt haben

Vor dem Landgericht Köln beginnt am Dienstagmorgen ein Prozess wegen heimtückischen Mordes.

Vor dem Landgericht Köln beginnt am Dienstagmorgen ein Prozess wegen heimtückischen Mordes.

Foto: Marius Becker / dpa

Köln.  Eine Frau soll ihren Ehemann vergiftet, erstochen und schließlich zerstückelt haben: Ihr früherer Liebhaber belastet sie zum Prozessauftakt.

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Vor dem Kölner Landgericht hat am Dienstagmorgen ein grausiger Mordprozess begonnen: Mehr als zehn Jahre nach dem gewaltsamen Tod eines damals 46-Jährigen in Bergheim bei Köln müssen sich die frühere Ehefrau des Getöteten sowie als Mitwisser deren damaliger Liebhaber vor Gericht verantworten.

Laut Anklage gab die heute 38 Jahre alte Polin ihrem damaligen Ehemann zunächst heimlich Gift ins Essen. Anschließend soll sie ihr Opfer unter anderem mit Messerstichen getötet haben. Bei der anschließenden Beseitigung der Leiche soll ihr dann der 45-jährige Deutsche geholfen haben.

Damaliger Liebhaber legt zum Prozessauftakt ein Geständnis ab

Laut Anklage zerteilte das Paar die Leiche in einer Badewanne. Den Torso und die restlichen Leichenteile sollen die Polin und der Deutsche unter anderem in der Maas in Belgien entsorgt haben.

Die Angeklagte machte bei Prozessauftakt keine Angaben. Der 45-Jährige legte hingegen ein Geständnis ab und belastete sich und die Mitangeklagte schwer. Das Landgericht Köln hat für den Prozess bis Mitte Oktober 13 Verhandlungstage angesetzt.

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