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Günther Jauch mit Corona infiziert - er fehlt bei RTL-Show

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Günther Jauch – Der sympathische Quizmaster

Günther Jauch – Der sympathische Quizmaster

Günther Jauch gehört zu den bekanntesten deutschen Fernsehgesichtern. Der sympathische Moderator im Portrait.

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Berlin.  Günther Jauch hat Corona, berichtet der Sender RTL. Daher muss der Moderator zum ersten Mal in 31 Jahren TV-Karriere ersetzt werden.

Jetzt also auch Günther Jauch. Der beliebteste Moderator Deutschlands hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Das hat RTL bekannt gegeben und von einem „hochkarätigen Ausfall“ gesprochen. Der 64-Jährige reicht damit seinen ersten Krankenschein bei dem Sender ein, bei dem er 1990 mit „Stern TV“ begonnen hat. „Gute Besserung, Günther Jauch“, twitterte RTL.

Am heutigen Samstag sollte Jauch eigentlich zusammen mit Thomas Gottschalk (70) und Barbara Schöneberger (47) bei einer neuen Ausgabe der Show „Denn sie wissen nicht, was passiert“ dabei sein. Unvorhergesehen Ereignisse baut der Sender gerne in die Dramaturgie ein: Wer Jauch ersetzt, soll bis zur Sendung eine Überraschung bleiben. Das passt zum Konzept der Spielshow, in der auch die Gastgeber nie wissen, wer moderieren soll und wer eingeladen ist.

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Erst im März bewies der Kölner Sender, dass es für ihn kein Problem ist, kurzfristig Ersatz aus der A-Liga zu akquirieren: Nach der Krankmeldung von Dieter Bohlen (67) – Corona war es nicht, der Chef-Juror zeigte sich munter an Mallorcas Stränden – war Erzrivale Gottschalk für die letzten beiden „Deutschland sucht den Superstar“-Liveshows eingesprungen.

Mit der ihm eigenen Diskretion machte Jauch keine Angaben über seinen Gesundheitszustand. RTL gab auf Nachfrage lediglich bekannt, dass er Symptome zeige. Jauch rechnet aber offenbar mit einer schnellen Genesung: „Ich bin zuversichtlich, dass ich bei der Sendung am 17. April wieder dabei bin“, teilte er mit.

Ganz auf den Quotenkönig verzichten müssen die Zuschauer auch am Samstag nicht: Der Moderator soll aus der Quarantäne in seinem Haus in Potsdam zugeschaltet werden. Ob auch seine Ehefrau infiziert ist, ist nicht bekannt.

Hape Kerkeling als Ersatzmann?

Bei Twitter schlagen derweil einige scherzhaft Bohlen als Ersatzmann vor, damit der seine Hahnenkämpfe mit Gottschalk auf einer gemeinsamen Bühne austragen kann. Andere sind für Oliver Pocher (43), wieder andere bitten RTL im Vorfeld, bitte bloß nicht Pocher einzusetzen. Der Comedian hat gerade seine neue RTL-Show „Pocher vs. Influencer“ gestartet – mit mäßigem Erfolg.

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Medien-Insider rechnen aber eher mit einer wirklichen Knallbombe: Hape Kerkeling (56). Erst kürzlich hatte RTL bekannt geben, den Entertainer und Bestsellerautor zurück ins Fernsehen zu holen. 2014 hatte Kerkeling sich von der Bühne zurückgezogen. Geplant ist nun eine fiktionale Serie. „Wir haben da ein paar richtig schöne Ideen auf der Pfanne“, verkündete er nun. Ein Auftritt als Überraschungsmoderator wäre ein effektreicher Einstand und Kerkeling ein würdiger Ersatz für Jauch, in dessen Liga nicht viele spielen.

Die Infektion korreliert mit einem weiteren Engagement des „Wer wird Millionär“-Moderators: Jauch ist „Impfluencer“. In Anlehnung an die Influencer, also die tonangebenden Menschen in sozialen Medien, werden so Prominente genannt, die sich für eine Corona-Impfung stark machen. Bei der „Ärmel hoch“-Kampagne der Bundesregierung nennen Unbekannte und Prominente ihre Gründe, warum sie bereit für die Corona-Impfung sind – auch Günther Jauch sollte dabei sein.

Corona-Impfung – Mehr zu den Impfstoffen:

Als unter 65-Jähriger wäre er in der fünften von sechs Priorisierungsstufen gewesen. Nun kommt eine Impfung für ihn vorerst nicht infrage. Da Virologen davon ausgehen, dass eine überstandene Infektion einen gewissen Schutz vor einer neuen Ansteckung bietet, empfiehlt das Robert Koch-Institut, sich dann erst sechs Monate nach Genesung impfen zu lassen. So soll eine Überreaktion vermieden werden. Für Jauch bedeutet dies, dass er sich frühestens im November impfen lassen kann.

Eine weitere Prominente der Kampagne ist Uschi Glas (77). Die Schauspielerin sagt: „Meinen Enkel habe ich seit über einem Jahr nicht im Arm gehabt. Deshalb lass ich mich impfen. Mit einem kleinen Piks holen wir uns unser Leben zurück.“ Auch Reality-TV-Star Carmen Geiss (55) ist dabei. Sie ist in der privilegierten Situation, einen Wohnsitz in Monaco zu haben und wurde dort schon vor Wochen geimpft. In dem Zwergstaat hat bereits mehr als die Hälfte der Bevölkerung zumindest eine Erstimpfung erhalten. Die Millionärsgattin betonte nach heftiger Kritik: „Hier wurden wir auch nicht bevorzugt.“

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