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Meghans After-Babybauch: Darum wird sie als Vorbild gefeiert

Meghan, Harry, Archie: Der Baby-Bauch der Herzogin ist noch gut sichtbar. Dafür gibt es viel Lob.

Meghan, Harry, Archie: Der Baby-Bauch der Herzogin ist noch gut sichtbar. Dafür gibt es viel Lob.

Foto: Dominic Lipinski / dpa

Berlin  Mit den ersten Fotos ihres Sohnes begeisterten Prinz Harry und Herzogin Meghan die Royal-Fans. Auch weil die junge Mama Bauch zeigte.

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Die Spannung war groß bei den Fans des britischen Königshauses: Wie wird das erste Kind von Herzogin Meghan und Prinz Harry aussehen? Wie werden sich die Eltern generell auf den ersten Fotos als Familie präsentieren?

Zwei Tage mussten sie sich gedulden. Anders als Prinz William und Herzogin Kate ließen sich Harry und Meghan nicht schon kurz nach der Geburt ablichten. Prompt wurde gemunkelt, die ehemalige Schauspielerin brauche wohl Zeit, um das Familienglück perfekt in Szene zu setzen. Das tat sie nun auch. Aber anders, als von einigen befürchtet.

Denn die frischgebackene Mama war zwar makellos geschminkt, wirkte wie ihre Schwägerin Kate ausgeruht und zufrieden, doch ein Detail ließ sie offenbar ganz bewusst durchblicken: dass der Baby-Bauch so kurz nach der Geburt auch bei ihr natürlich noch nicht verschwunden ist.

Babybauch der Herzogin: Viel Lob für Meghan in den sozialen Medien nach Archies Geburt

Statt sich in weite Kleidung zu hüllen, wählte Meghan ein knielanges weißes Blazerkleid, dessen Gürtel gerade nicht kaschierte, sondern ihren After-Baby-Bauch eher noch betonte. In den sozialen Medien gab es dafür jede Menge Lob.

„Danke, Meghan, dass du nicht versucht hast, deinen Körper zu verstecken. Das ist so besonders und ehrlich!“, schrieb etwa ein Follower des offiziellen Instagram-Accounts von Meghan und Harry, Hunderte weitere stimmten zu. Es sei ein wichtiges Zeichen, denn gerade prominente Frauen würden sich noch immer viel zu selten auf diese Weise präsentieren.

Die Nutzerin @jackiantonovich interessiere sich für die „kulturelle Obsession mit postnatalen Körpern“ – und freue sich entsprechend, dass Meghan den ihren so stolz zeigt. @AWeaverWrites fand Kates zackigen Weg zurück zur Normalfigur eher beängstigend: „Er ist eine Erleichterung, dass Meghan ihren hat.“

Harrys Mutter Diana hatte nach seiner Geburt beim ersten Foto übrigens ein weit geschnittenes Kleid getragen. Auch hier war wenig Bauch zu sehen. Harry wurde am 16. September 1984 geboren.

Auch Prinz Harry wurde gefeiert

Die Herzogin reiht sich damit ein in eine Bewegung, die sich in den letzten Jahren in den sozialen Medien formiert hat. Immer mehr Frauen posten dort Fotos von ihren Körpern nach der Geburt. Sie wollen zeigen, dass es nichts gibt, wofür man sich schämen müsste. Dass der Körper nun mal Zeit – und einige Stunden im Rückbildungskurs – braucht, um so auszusehen wie vor einer Schwangerschaft.

Doch nicht nur Meghan wurde nach den ersten Fotos gefeiert. Auch die Tatsache, dass nicht sie, sondern Prinz Harry den kleinen Archie Harrison im Arm hielt, wurde positiv aufgenommen – anders als bei manchen Fans, dass es Gerüchte gab, dass Meghan und Harry nach Afrika umziehen wollen.

„Was mir am besten gefällt, ist, wie Harry die Verantwortung übernimmt. Zuerst, indem er sich alleine der Presse stellte, und nun, indem er das Baby hält. Ein moderner Rollenwechsel“, schreibt eine Nutzerin.

Schwägerin Kate hatte das noch anders gehandhabt. Stets war sie es, die ihre Kinder George, Charlotte und Louis zuerst in den Armen hielt. Aber Meghan ist ohnehin dafür bekannt, dass sie frischen Wind ins britische Königshaus bringt. Das höfische Zeremoniell schien Herzogin Meghan in der Vergangenheit eher zu quälen. Auch die Regenbogenpresse hatte sie zwischenzeitlich als Zielscheibe auserkoren.

Der große Zuspruch nach der Geburt dürfte da nun eine gerne gesehene Abwechslung sein. (cho)

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