Wetter

Meteorologen warnen: Neue Hitzewelle in dieser Woche

| Lesedauer: 2 Minuten
Es wird wieder  heiß in Deutschland. Die drei Gebote zur Hitzewelle: Trinken, trinken und nochmals trinken.

Es wird wieder heiß in Deutschland. Die drei Gebote zur Hitzewelle: Trinken, trinken und nochmals trinken.

Berlin  Schon der Juli war heiß. Daran knüpft der August an. Für diese Woche sehen Meteorologen eine kurze, aber "knackige" Hitzewelle voraus.

Die Woche hat zwar in vielen Bundesländern mit milden Temperaturen und Regen begonnen. Von Dauer ist die Abkühlung allerdings nicht.

Ab Dienstag wird das Wetter wieder sommerlich. Ab Donnerstag erwartet der Deutsche Wetterdienst (DWD) aufs Neue eine Hitzewelle, vor allem im Südwesten. Die Dürre und Gefahr von Waldbränden halten an, die Feuerwehren können keine Entwarnung geben.

Lesen Sie auch: Waldbrände und Hitze: Was das Löschen so schwierig macht

Auf Twitter schränkte der DWD ein, es werde eine "knackige", aber "kurze" Hitzewelle. Das lässt sich nur so deuten, dass sie lediglich wenige Tage andauern wird. Selbst im Nordwesten und in Ostseenähe werden aber Temperaturen von 26 bis 32 Grad erwartet. Auch die Nächte dürften recht warm bleiben.

Dabei hatte es schon der Juli in sich. Von wenigen „erfrischenden Tagen" abgesehen sei die Witterung mehr mediterran als typisch mitteleuropäisch gewesebn. Insgesamt sei der Juli 2022 deutlich zu warm, erheblich zu trocken sowie sehr sonnig ausgefallen, so de DWD.

Im Juni lag der Temperaturdurchschnitt mit 18,4 Grad Celsius bereits um drei Grad über dem Wert der international gültigen Referenzperiode von 1961 bis 1990. Auch im Vergleich zur wärmeren Periode 1991 bis 2020 betrug die Abweichung nach Angaben der Meteorologen zwei Grad. Er war der sechstwärmste Juni seit Messbeginn.

Hitzewelle: Ist sie ein Vorbote des Klimawandels?

Wie berechtigt die Vermutung ist, dass die hohen Temperaturen schon ein Vorbote des Klimawandels sein dürften, zeigt der Vergleich der Sonnenstunden im Juli im Vergleich mit den Mittelwerten der internationalen Referenzperiode (in Klammern) 1961-1990.

Sachsen-Anhalt verzeichnete 255 Sonnenstunden (207). Im Freistaat Sachsen, wo seit letzter Woche ein verheerender Waldbrand tobt, waren es 260 Stunden (210). Der Trend gleicht sich in allen Bundesländern. Das typischerweise nasse Hamburg verzeichnete nur rund 45 Liter Niederschlag pro Quadratmeter – 77 l/m² wären normal gewesen. (san)

Dieser Artikel erschien zuerst auf morgenpost.de.

Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: Panorama

Liebe Nutzerinnen und Nutzer:

Wir mussten unsere Kommentarfunktion im Portal aus technischen Gründen leider abschalten. Mehr zu den Hintergründen erfahren Sie
» HIER