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Hochwasser: Feuerwehr fordert mehr Hilfe von Arbeitgebern

| Lesedauer: 123 Minuten
Debatte über Katastrophenschutz: Besser warnen, besser vorbeugen?

Debatte über Katastrophenschutz: Besser warnen, besser vorbeugen?

Die verheerenden Überschwemmungen in Deutschland haben auch eine Debatte über etwaige Mängel im Warnsystem ausgelöst. Kritiker fordern Verbesserungen. Experten mahnen derweil an, auch vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen und zum Beispiel katastrophensicher zu bauen.

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Die Feuerwehren beklagen Hürden bei der Freistellung ihrer Mitglieder für Einsätze. Ein Sektor falle besonders auf. Alle Infos im Blog.

  • Bundeskanzlerin Merkel hat indirekt Versäumnisse in der Klimapolitik eingestanden
  • Der Feuerwehrverband fordert unbürokratische Freistellungen von Arbeitgebern
  • Der Bund hat millionenschwere Soforthilfen für die Hochwasseropfer beschlossen
  • Querdenker und Rechtsextreme verbreiten anscheinend Fake News in Ahrweiler
  • Die Vize-Präsidentin des Technischen Hilfswerks rechnet kaum noch mit Überlebenden
  • Luisa Neubauer wirft der Bundesregierung vor, die Klimakrise nicht ernstzunehmen

Berlin. Die Aufräumarbeiten nach der Hochwasserkatastrophe im Westen Deutschlands sind im vollen Gange. Die Behörden haben jedoch immer noch keine vollständige Übersicht über die Lage. Gleichzeitig wächst die Kritik am Katastrophenschutz. Die schweren Regenfälle hatten vergangene Woche ganze Ortschaften in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen zerstört.

Die Zahl der Todesopfer stieg zuletzt auf mindestens 172. Eine nicht bekannte Zahl an Menschen gilt weiterhin als vermisst. Der befürchtete Dammbruch an der Steinbachtalsperre konnte knapp verhindert werden. Auch in Bayern hat sich die Hochwassersituation entspannt.

Zahlreiche Spitzenpolitiker haben sich mittlerweile ein Bild von der massiven Zerstörung gemacht. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) etwa sagte am Sonntag in Rheinland-Pfalz: "Die deutsche Sprache kennt kaum Worte für die Verwüstung, die hier angerichtet ist." Eine Woche nach Beginn der Katastrophe hat das Bundeskabinett nun Soforthilfen für die Opfer beschlossen.

Extreme Wetterlagen treten durch die Klimakrise immer häufiger auf. Unsere interaktive Karte zeigt, wie viele den Landkreisen in Zukunft drohen. Lesen Sie außerdem hier, wie Sie jetzt für Betroffene des Hochwassers spenden können.