Navi-Panne

Lkw bleibt auf Straße stecken – Bergung dauert drei Tage

Ein Lastwagen steht eingekeilt auf einer Straße in Hutthurm in Niederbayern. Der Sattelschlepper steckte tagelang im Landkreis Passau fest.

Ein Lastwagen steht eingekeilt auf einer Straße in Hutthurm in Niederbayern. Der Sattelschlepper steckte tagelang im Landkreis Passau fest.

Foto: Markus Zechbauer / dpa

Berlin.  Ein Lkw-Fahrer vertraute seinem Navi – und blieb stecken. Drei Tage lang dauerten die Bergungsarbeiten. Sogar die Bahn musste warten.

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Er hatte sich auf sein Navigationsgerät verlassen – und konnte nicht ahnen, dass die Straße für seinen Lastwagen nicht geeignet ist: Ein Lkw-Fahrer ist im Markt Hutthurm in Niederbayern steckengeblieben. Sein Gespann verkeilte sich zwischen Leitplanke und Fahrbahnrand.

Das Problem: Aufgrund der engen Straße konnten auch Bergungsfahrzeuge nicht problemlos anrücken. So dauerte die Bergung dann auch etwas länger: Der Vorfall ereignete sich bereits am Dienstag – erst am Freitag war die Fahrbahn wieder frei, der Sattelzug aus der Gefangenschaft befreit.

Lkw bleibt auf Straße stecken – Ilztalbahn kann drei Tage nicht fahren

Wegen des festklemmenden Lkws musste die Ilztalbahn – eine wichtige Regionallinie für die Anwohner – ihren Betrieb drei Tage lang einstellen. Zu nah war der Lkw den Gleisen, als dass ein gefahrloser Betrieb gewährleistet gewesen wäre – das Fahrzeug drohte, auf die Schienen zu stürzen. Am Freitag gab das Unternehmen dann online Entwarnung: „Wir fahren wieder“, hieß es auf der Website der Ilztalbahn.

Teilweise waren auch Anwohner durch den Vorfall blockiert, konnten tagelang nicht ihre Anwesen mit dem Auto verlassen.

Auf dieser Google-Karte ist zu sehen, wo Hutthurm in Niederbayern liegt.

Im Juli war ein Lastwagen unter einer Eisenbahnbrücke in Sachsen stecken geblieben. Ein ähnlicher Fall hatte sich Wochen zuvor schon einmal zugetragen, mit tragischem Ende: Der Fahrer eines Kipplasters starb. (ses)

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