Unfall

Neunjähriger stranguliert sich mit Hundeleine und stirbt

Die Polizei Bayern teilt mit, eine Fremdeinwirkung habe es beim Tod des Jungen nicht gegeben.

Die Polizei Bayern teilt mit, eine Fremdeinwirkung habe es beim Tod des Jungen nicht gegeben.

Foto: Foto: Ralph Peters / imago

Karlstadt.  Nach dem tragischen Tod eines Kindes in Bayern ermittelte die Polizei. Nun steht fest: Der Junge strangulierte sich beim Spielen.

Ein neunjähriger Junge kam vor einigen Tagen in Karlstadt bei Würzburg unter bisher unbekannten Umständen zu Tode. Nun ist die Ursache des Unfalls geklärt: Wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Donnerstag mitteilten, hat sich der Junge hat beim Spielen selbst mit einer Hundeleine stranguliert . Es gebe keine Hinweise auf Fremd- oder Gewalteinwirkung, so die Ermittler.

Am vergangenen Samstag hatte der Neunjährige auf dem Gelände einer ehemaligen Grundschule gespielt, zusammen mit mehreren anderen Kindern. Von zuhause hatte er sich eine Hundeleine mitgebracht und um seine Schultern gelegt. Als der Junge auf eine Mauer kletterte, verfing sich die Leine in einem sich darauf befindenden Zaun. Die Polizei nimmt an, dass er von der Mauer fiel, worauf sich die Leine um seinen Hals zog.

Lebensgefährlich verletzt war der Neunjährige in ein Krankenhaus gebracht worden, dort starb er jedoch noch am gleichen Tag. (te/dpa/afp)

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