Ehrenbürger

Otto Waalkes enthüllt in Emden seine eigene Otto-Ampel

Otto hat in Emden seine Ampel enthüllt.

Otto hat in Emden seine Ampel enthüllt.

Foto: Mohssen Assanimoghaddam / dpa

Emden  Die Stadt Emden würdigt ihren Ehrenbürger Otto Waalkes mit einer eigenen Ampel. Der „Höhepunkt seiner Karriere“, sagt der Komiker.

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Bei Grün ist ein hüpfender Otto mit wehenden Haaren zu sehen – bei Rot hingegen steht der Komiker still. Otto Waalkes hat am Samstag in seiner Geburtsstadt Emden vor Hunderten Menschen die erste von vier Otto-Ampeln enthüllt.

In bekannter Otto-Manier bestieg der 70-Jährige ein kleines Podest und enthüllte vor rund 500 Zuschauern eines der Lichtsignale, das ihn in seiner berühmten Hüpfpose zeigt. „Otto hat in Emden einfach Vorfahrt“, sagte Oberbürgermeister Bernd Bornemann. Er freue sich, dass der berühmteste Sohn der ostfriesischen Stadt nun auch im Straßenbild Wertschätzung erfährt.

Die Ampel wurde zu Ehren des ostfriesische Komikers, der aus der Stadt stammt, entworfen. Damit ehrt Emdenseinen Ehrenbürger. Das Signal wurde von Otto als stilisiertes Selbstporträt entworfen.

Otto-Waalkes-Ampel in Emden – Das Wichtigste in Kürze:

  • Otto Waalkes hat seine erste Otto-Ampel in Emden enthüllt
  • Hunderte Menschen waren vor Ort
  • Für den Komiker war das der „Höhepunkt seiner Karriere“, wie er später sagte

Der Stadtrat hatte im Mai beschlossen, vier spezielle Ampeln in der Stadt aufzustellen. Der Komiker war davon ganz begeistert. Er nannte die Ampel den „Höhepunkt seiner Karriere“ – nach dem Bundesverdienstkreuz und der Emder Ehrenbürgerschaft. Zu sehen sein werden die Ampeln auf dem Rathausplatz der Stadt.

In den sozialen Medien jubelte Otto über „seine“ Ampel: „So nen ollen Stern auf dem Walk of Fame hat ja heutzutage jeder. Und die leuchten noch nicht mal“, schrieb er auf Facebook.

Otto glaubt an verkehrserzieherische Wirkung der Ampel

Otto Waalkes glaubt sogar an eine verkehrserzieherische Wirkung der Ampel: „Dann geht ganz sicher niemand mehr bei Rot über die Straße! Und bei Grün auch nicht“, schrieb Otto Anfang April auf seiner Facebook-Seite. „Alle würden stehenbleiben und die Ampeln angucken. Dann wär’s in der Stadt auch nicht immer so hektisch.“

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hatte der „Emdner Zeitung“ gesagt, er finde die Idee „richtig gut und hoch sympathisch“. Die neuen Ampeln sollen rund 2.500 Euro pro Stück kosten.

Otto war auch bei der Eröffnung seiner Ausstellung dabei

Auch bei der Eröffnung der Ausstellung „Otto Coming Home (he kummt na Huus)“ am Donnerstag war Otto dabei. Die Ausstellung ist von diesem Samstag an bis zum 22. September in der Kunsthalle Emden zu sehen. (sdo/dpa)

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