Polizei

Passant droht Maskenverweigerer mit Schreckschusswaffe

Auch in der Bahn gilt die Maskenpflicht: Wer sich in Zukunft nicht an die Corona-Verordnung hält, der kann mit einem Bußgeld in Höhe von 150 Euro belangt werden (Symbolbild).

Auch in der Bahn gilt die Maskenpflicht: Wer sich in Zukunft nicht an die Corona-Verordnung hält, der kann mit einem Bußgeld in Höhe von 150 Euro belangt werden (Symbolbild).

Foto: Boris Roessler / dpa

Neuss.  Ein Passant hat in Neuss einen Maskenverweigerer mit einer Schreckschusswaffe bedroht. Dabei soll er selbst seine Maske nicht getragen haben.

Wegen eines Verstoßes gegen die Maskenpflicht hat ein 25-Jähriger im Neusser Bahnhof eine Waffe gezogen. Damit habe er dafür sorgen wollen, dass ein Maskenverweigerer seinem Bußgeld nicht entgeht, berichtete die Polizei am Donnerstag. Angestellte der Bahn und die Polizei seien eingeschritten.

Der 25-Jährige muss sich nun wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz sowie wegen des Verdachts der Bedrohung verantworten. Die Schreckschusswaffe wurde sichergestellt. Zudem wurde gegen beide Beteiligten ein Verfahren wegen Verstoßes gegen die Maskenpflicht eingeleitet, denn auch der 25-jährige selbst ernannte „Ordnungshüter“ habe den Mund-Nasen-Schutz nicht richtig getragen. (red/dpa)

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