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Prinz Philip entschuldigt sich nach seinem Unfall doch noch

Prinz Philip, Ehemann der Queen, hatte einen Unfall - und entschuldigte sich nun mit Verspätung.

Prinz Philip, Ehemann der Queen, hatte einen Unfall - und entschuldigte sich nun mit Verspätung.

Foto: Aaron Chown / dpa

London  Eine Unfallbeteiligte hatte sich beklagt, dass Philip als Unfallverursacher nichts von sich hören ließ. Das holte Queen-Gatte nun nach.

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Nach seinem Autounfall vor zehn Tagen hatte sich der britische Prinz Philip nicht bei den Unfallopfern entschuldigt. Mit Verspätung hat er das nun nachgeholt. An seinem Verhalten hatte es öffentliche Kritik gegeben.

In einem Brief entschuldigte sich der 97-jährige Ehemann der Queen nun bei den Verletzten. „Ich möchte, dass Sie wissen, wie sehr mir mein Anteil am Unfall an der Babingley-Kreuzung leid tut“, heißt es in dem Schreiben, aus dem britische Medien zitieren. Der Buckingham-Palast bestätigte die Echtheit des Briefs inzwischen auf dpa-Anfrage.

Unfallbeteiligte schlimmer verletzt als Prinz Philip

kam aber ohne Blessuren davon.

Im anderen Fahrzeug brach sich eine Beifahrerin ein Handgelenk, die Fahrerin erlitt Schnittwunden am Knie. Ärzte behandelten beide Frauen in einer Klinik in der Grafschaft Norfolk. Ein neun Monate altes Baby im Auto blieb unverletzt.

Eine der Frauen hatte sich vor einigen Tagen beklagt, dass der Duke von Edinburgh nichts von sich hören lasse. Hingegen habe ihr die Queen (92) über eine eng vertraute Hofdame ihre „wärmsten guten Wünsche“ ausrichten lassen.

Prinz Philip: „Ich bereue die Konsequenzen“

Das sei zwar eine nette Geste, aber nicht die Königin sei in den Unfall verwickelt gewesen, sondern deren Mann. Der Buckingham-Palast hatte damals der dpa mitgeteilt, die Grußnachricht an die Insassinnen des Autos seien im Namen der Königin und ihres Mannes übermittelt worden.

Er kenne den starken Verkehr an der Unfallkreuzung in der Nähe von Sandringham sehr gut, schreibt Prinz Philip in seinem Brief. Doch sei er durch die Sonne am Nachmittag stark geblendet worden und habe das andere Fahrzeug nicht gesehen. „Ich bereue sehr die Konsequenzen“, so der Prinz.

Das feuerte die Debatte über Senioren am Steuer weiter an. (sdo/dpa)

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