Kritik

Romy-Schneider-Film schockiert Tochter: Verlogen und falsch

Sarah Biasini findet, dass ihre Mutter Romy Schneider in dem Film „3 Tage in Quiberon“ falsch dargestellt wird.

Sarah Biasini findet, dass ihre Mutter Romy Schneider in dem Film „3 Tage in Quiberon“ falsch dargestellt wird.

Foto: Lennart Preiss / Getty Images

Paris  Romy Schneiders Tochter Sarah Biasini übt heftige Kritik an „3 Tage in Quiberon“. Der preisgekrönte Film über ihre Mutter sei verlogen.

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Die Tochter von Romy Schneider, Sarah Biasini, zeigt sich entsetzt über den Film „3 Tage in Quiberon“ über ihre Mutter. Das Drama beinhalte zahlreiche Anspielungen, die völlig falsch und verlogen seien, sagte Biasini mehreren französischen Medien. Das Schlimme an dem Film sei, dass er ihre Mutter als Alkoholikerin darstelle.

„3 Tage in Quiberon“ handelt von einem Aufenthalt Romy Schneiders (gespielt von Marie Bäumer) in dem französischen Kurort Quiberon in der Bretagne, wo sie 1981 einem Stern-Reporter ein Interview gab, das legendär wurde.

Der Film von Regisseurin Emily Atef war mit sieben Auszeichnungen – darunter als bester Film – der große Gewinner beim Deutschen Filmpreis in diesem Jahr. Marie Bäumer wurde als beste Hauptdarstellerin geehrt.

Biasini: Schneider nicht zum Entzug in Quiberon

Die 40-jährige Biasini sagte am Mittwoch im französischen Radiosender „France Inter“, das sei kein Film über ihre Mutter. Diese sei wie immer zu einer Thalassotherapie nach Quiberon gegangen und nicht zu einer Entziehungskur, wie der Film suggeriere. Sie müsse ihre Mutter verteidigen, denn es sei wichtig, zwischen Fiktion und Wirklichkeit zu unterscheiden, sagte Biasini. (dpa)

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