Schaugehege

Wisentkuh "Fasel" an Parasitenbefall in Wisent-Welt verendet

Die Wisentkuh Fasel war schwer erkrankt. Das Muttertier hatte im vergangenen Jahr auch ein Kalb verloren. Derzeit behandelt der Tierarzt das Tier aus der Herde im Schaugehege. Jetzt ist die Kuh gestorben.

Die Wisentkuh Fasel war schwer erkrankt. Das Muttertier hatte im vergangenen Jahr auch ein Kalb verloren. Derzeit behandelt der Tierarzt das Tier aus der Herde im Schaugehege. Jetzt ist die Kuh gestorben.

Foto: Wolfram Martin

Wingeshausen.   Die erkrankte Wisentkuh Fasel ist tot. Offenbar verendete das Tier an einer Parasiten-Erkrankung. Der Kadaver wird nun untersucht.

Die erkrankte Wisentkuh "Fasel" ist tot. Wie der Pressesprecher des Wisentprojektes, Dr. Michael Emmrich auf Anfrage mitteilt, ist die Kuh nicht durch einen Tierarzt von ihren Leiden erlöst worden, sondern aller wahrscheinlichkeit an einer Endoparasiten-Erkrankung verendet.

Um die Todesursache genau feststellen zu können werde der Kadaver in der Pathologie untersucht.

Therapie für Herde wird fortgesetzt

Die Wisentwelt Wittgenstein hatte in ihrem am Freitagmorgen herausgegebenen Internet-Newsletter den Tod einer Kuh im Schaugehege gemeldet. Dort heißt es: Im Besucherareal der Wisent-Wildnis am Rothaarsteig ist die Herde von Endoparasiten befallen, „eine Kuh ist daran verendet.“

Westfalenpost und Westfälische Rundschau hatten bereits Mitte Februar über den beklagenswerten Zustand von Fasel und die Erkrankung einiger Tiere aus der Herde im Schaugehege berichtet. Laut Verein seien alle Tiere seit den ersten Symptomen in Behandlung. Der Therapieerfolg werde aber wohl einige Wochen in Anspruch nehmen, so Pressesprecher Michael Emmrich.


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