Mehrweg

Umwelthilfe will bundesweites Pfandsystem für Kaffeebecher

Umweltschützer wollen den Einwegbecher komplett aus Deutschland verbannen.

Umweltschützer wollen den Einwegbecher komplett aus Deutschland verbannen.

Foto: Gregor Fischer / dpa

Hannover  Jedes Jahr fallen Zehntausende Tonnen Müll durch Einwegbecher an. Umweltschützer fordern nun ein Mehrwegsystem für ganz Deutschland.

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Der Coffee to go im Pappbecher ist schnell geholt, ausgetrunken und ebenso schnell wieder entsorgt – Zehntausende Tonnen Müll fallen dadurch jedes Jahr in Deutschland an. Damit der Einwegbecher komplett verschwindet, ist nach Ansicht der Deutschen Umwelthilfe ein bundesweites Pfandsystem wie bei Getränkeflaschen nötig. Dabei sei auch die Politik gefordert: Unternehmen und Kunden müssten mehr bezahlen, wenn sie Einweg statt Mehrweg benutzten.

„Die Entwicklung steckt noch in den Kinderschuhen. Die Benutzung der Mehrwegbecher muss so einfach sein wie die der Einwegbecher“, fordert Thomas Fischer, Leiter Abfallpolitik und Kreislaufwirtschaft bei der Umwelthilfe.

Inzwischen haben etliche Städte dem Pappbecher selbst den Kampf angesagt und Pfandsysteme für Mehrwegbecher eingeführt. Junge Leute und Kaffeetrinker in Szene-Vierteln greifen verstärkt zu den Pfandbechern, wie Erfahrungen etwa aus Hannover und Freiburg zeigen. Viele Verbraucher trinken ihren Kaffee aber weiterhin aus der Einwegvariante . (dpa)

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