Fußball

Wegen Corona: Amateurfußballer verlieren absichtlich 0:37

Aus Angst vor einer Infektion mit dem Coronavirus haben Amateurfußballer eine Partie absichtlich verloren. (Symbolfoto)

Aus Angst vor einer Infektion mit dem Coronavirus haben Amateurfußballer eine Partie absichtlich verloren. (Symbolfoto)

Foto: Walter Fischer / FUNKE Foto Services

Uelzen.  Weil die gegnerische Mannschaft Kontakt zu einem Corona-Infizierten hatte, haben Amateurfußballer eine Partie absichtlich verloren.

Aus Angst vor einer Infektion mit dem Coronavirus haben die Fußballer der SG Ripdorf/Molzen II in der 3. Kreisklasse im niedersächsischen Uelzen absichtlich ein Spiel verloren – und zwar haushoch: 0:37 hieß es am Ende gegen den SV Holdenstedt II, nachdem die SG in der Partie ganz bewusst Abstand gehalten hatte.

Wie der Ripdorfer 2. Vorsitzende Patrick Ristow bei NDR 1 Niedersachsen erklärte, habe die Holdenstedter Mannschaft zuvor Kontakt zu einem Corona-Infizierten gehabt. Die gegnerischen Spieler seien vor dem Aufeinandertreffen zwar alle negativ auf Covid-19 getestet worden, allerdings waren seitdem noch keine 14 Tage vergangen. Lesen Sie auch: Corona – Wann sollte man sich auf das Virus testen lassen?

Angst vor Corona: Partie wurde nicht verlegt

Daher agierten die Ripdorfer lieber vorsichtig. Die Bitte, die Partie aus Sicherheitsgründen zu verlegen, habe der Gegner abgelehnt, berichteten die SG-Verantwortlichen weiter. Die Gastgeber seien daher nur aufgelaufen, um einer Strafe für Nichtantreten aus dem Weg zu gehen. (SID/dmt)

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