Rennen in Berlin

Wer keinen Bart hat, darf auch nicht Klapprad fahren

Es kommt auf Geschwindigkeit an, aber eben nicht nur: Das Klappradrennen World-Klapp, hier eine Aufnahme aus dem Jahr 2013.

Foto: dpa

Es kommt auf Geschwindigkeit an, aber eben nicht nur: Das Klappradrennen World-Klapp, hier eine Aufnahme aus dem Jahr 2013. Foto: dpa

Berlin.  Der "World Klapp" am Samstag im Berliner Regierungsviertel ist ein Wettrennen, an dem nur Klappräder teilnehmen dürfen. Das Reglement ist ungewöhnlich: Die Fahrer müssen Oberlippenbart tragen, und wer gewinnen will, darf vor allem eines nicht: zu schnell fahren.

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Es ist ein nicht ganz ernst gemeintes Wettrennen für Klappradfahrer mit Oberlippenbärten: Am 17. Mai geht in Berlin der "World-Klapp 2014" über die Bühne. Die Veranstalter erwarten bis zu 20 000 Besucher an der Strecke, der sogenannten Merkel-Raute.

Insgesamt 32 Mannschaften mit je vier Fahrern starten auf dem 1,8 Kilometer langen Kurs zwischen Brandenburger Tor und Kanzleramt, der dreimal absolviert werden muss. Es geht dabei um Geschwindigkeit, aber nicht darum, der Schnellste zu sein. Sondern der Schnellste unter den Langsamen.

Die Siegertrophäe ist ein Bär mit Oberlippenbart

"Bei jeder Mannschaft kommt es auf den Drittschnellsten an", erklärte York Werschke, der Rennleiter des Pfälzer Klappvereins e.V.. Das Siegerteam bekommt den "Oberlippenbär" - eine etwa einen Meter große Bärenfigur mit Sonnenbrille, Oberlippenbart und Medaille um den Hals.

Die Radler, die mit ihrem Wettbewerb an das Klappradfahren der 70er Jahre und die in dieser Zeit populäre Barttracht erinnern wollen, waren in den vergangenen beiden Jahren in Ludwigshafen um die Wette gestrampelt. (dpa)

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