Schutz der Meere

Polarforscher Arved Fuchs von Grönland-Expedition zurück

Arved Fuchs (l) wird im Hamburger Hafen von Boris Herrmann begrüßt.

Arved Fuchs (l) wird im Hamburger Hafen von Boris Herrmann begrüßt.

Foto: dpa

Hamburg  Seit Jahrzehnten erkundet der Polarforscher Arved Fuchs Veränderungen im arktischen Raum. Lobende Worte hat er für die Bewegung Fridays for Future.

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Der Polarforscher Arved Fuchs ist von seiner Grönland-Expedition "Ocean Change" zurückgekehrt. Begrüßt wurde er bei seiner Ankunft im Hamburger Hafen unter anderem von dem Skipper Boris Herrmann, der Klimaaktivistin Greta Thunberg mit der Rennjacht "Malizia" über den Atlantik gebracht hatte.

Mit einem Team von Wissenschaftlern hatte Fuchs in den vergangenen Monaten auf seinem Segelschiff "Dagmar Aaen" an den Küsten Islands und Grönlands Folgen der Erderwärmung untersucht und dokumentiert.

Die Fridays for Future-Bewegung sei ein Segen, sagte der Polarforscher. Er habe jahrelang darauf gewartet, dass sich die junge Generation zu Wort melde. Man wisse seit Jahrzehnten, dass sich die Erde erwärme. Trotzdem handelten viele so, als gäbe es einen Planeten B.

Abenteurer und Polarforscher Arved Fuchs

"Was auf dem Meer passiert, findet oft unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt", sagte Fuchs. Er und sein Team wollten die Menschen über die Auswirkungen der Erderwärmung und die Vermüllung der Meere informieren. Bei der Expedition sei unter anderem mit einer Drohne grönländisches Gletschereis vermessen und mit Netzen nach Mikroplastik gefischt worden, hieß es.

Für seinen "Kampf um eine nachhaltige und respektvolle Nutzung der Weltmeere" wurde der Polarforscher aus Bad Bramstedt im Rahmen der Hamburger Klimawoche mit dem "Seadevcon Maritime Award" ausgezeichnet. "Für uns alle, denen das Überleben der Ozeane am Herzen liegt, ist Arved Fuchs ein großes Vorbild", sagte Skipper Boris Herrmann bei der Preisverleihung. "Er ist ein Zeuge der Veränderungen, die sich in den letzten Jahrzehnten in der Arktis zugetragen haben."

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