Corona-Podcast #25

Blutgruppe beeinflusst die Schwere von Covid-19-Erkrankungen

Lesedauer: 2 Minuten
Die aktuelle Corona-Lage in NRW gibt es jetzt jeden Freitag in einem Podcast.

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Foto: Theresa Langwald

Essen.  Im Corona-Podcast geht es um den Zusammenhang zwischen Blutgruppen und der Schwere einer Corona-Erkrankung und um Impfstoff für Kinder ab Juni.

"Es gibt einen direkten Zusammenhang zwischen der Blutgruppe und der Schwere der Erkrankung bei Covid-19", sagt Virologe Prof. Ulf Dittmer vom Unikinikum Essen in unserer neuen Podcast-Folge. So bestehe gerade bei Patientinnen und Patienten mit der Blutgruppe A - in Deutschland sind das etwa 40 Prozent der Bevölkerung - eine erhöhte Gefahr. "Wahrscheinlich liegt es daran, dass die Blutgerinnung bei Menschen mit Blutgruppe A besonders gut funktioniert", so Dittmer. "Neue Studien belegen, dass das Virus direkt an das Protein A dieser Blutgruppe binden kann. So kann es vom Blut leichter transportiert werden."

Im Gespräch mit der Journalistin Julia Neikes spricht er außerdem über die Verbesserung der Situation in den Krankenhäusern in NRW. Allerdings sind noch immer viele Erkrankte auf eine Herz-Lungen-Maschine angewiesen.

Impfstoff für Kinder und Jugendliche ab Juni

Ein weiteres Thema ist die Zulassung von Impfstoffen für jüngere Menschen. So rechnet der Leiter der Virologie der Uniklinik Essen damit, dass ab Juni Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 16 Jahren geimpft werden können. Kinder ab sechs Jahren können vermutlich ab dem Spätsommer einen Impfstoff erhalten.

Auch das Dilemma mit den Impfstoffen wird angesprochen. So empfiehlt Prof. Dittmer, Menschen unter 60 Jahren, die eine AstraZeneca-Impfung erhalten haben, einen RNA-Impfstoff als Zweitimpfung.

Weitere Themen dieser Ausgabe von „Das Corona-Update für NRW“ sind unter anderem der chinesische Corona-Impfstoff Sinovac und seine Wirksamkeit, sowie die Funktionsweise von PCR-Tests und „Lolli“-Tests.

Hier gibt es das Corona-Update für NRW

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