Episode 2

Die Aufräumarbeiten: "Es sieht noch aus wie ein Trümmerfeld"

| Lesedauer: 2 Minuten

Südwestfalen.  Zerstörte Straßen, Brücken, Häuser: Die Aufräumarbeiten nach der Flutkatastrophe im Sommer 2021 laufen noch immer. Wie lange wird es noch dauern?

In der zweiten Folge unseres Podcasts "Die Jahrhundertflut" geht es um die Aufräumarbeiten nach der Flut. Es geht um die Berge von Sperrmüll, Geröll und Treibgut – und die Extraschichten derjenigen, die die Straßen wieder freibekommen haben. Es geht um die Millionenschäden an der Infrastruktur, um Brücken und Straßen, die neu gebaut werden müssen.

Westfalenpost-Journalistin Gesa Born hat sich gefragt: Wie lange wird der Wiederaufbau noch dauern? Und was sind bauliche Maßnahmen, die zu beachten sind, damit Städte in Zukunft besser gegen Hochwasser geschützt sind? Was können auch Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer für Vorkehrungen an ihrem Grundstück treffen?

Darüber spricht sie mit einem Mitarbeiter eines Entsorgungsunternehmens, mit einem von den Technischen Diensten und mit Behördenvertretern der Stadt Hagen. Sie spricht auch mit dem Vorstandsmitglied eines Vereins aus Bürgerinnen und Bürgern, die sich in den ersten Tagen zusammengetan haben, um zu helfen. Und dann geht es noch um die Hagenerin Maike Hauck und ihre Familie, der die Flut vor einem Jahr bis heute eine riesige Baustelle hinterlassen hat.

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Die Flutkatastrophe vom Juli 2021 jährt sich. Allein in NRW kamen 49 Menschen dabei ums Leben. Auch ein Jahr danach ist für viele Betroffene, aus Hagen oder etwa aus dem Sauerland, die Katastrophe noch nicht vorbei. In Hagen begann der Albtraum am 14. Juli, als hunderte Anrufe bei den Rettungskräften eingingen, weil sich die Flüsse Lenne und Volme in reißende Ströme verwandelt hatten. Auch anderorts in Südwestfalen zerstörten Wassermassen ganze Existenzen.

Ein Jahr danach fragen wir: Welche Lehren lassen sich aus der Katastrophe ziehen? Wir blicken auf die zerstörten Straßen, die vielen Müllberge, auf die Auswirkungen auf die Wirtschaft. Wir schauen auf die politische Aufarbeitung der Katastrophe und welche Schutzmaßnahmen bis heute getroffen wurden.

„Die Jahrhundertflut - Ein Jahr nach der Katastrophe“ erzählen wir in insgesamt fünf Folgen. Jeden Donnerstag gibt es eine neue Folge. Die erste Folge gibt es hier: Die Betroffenen: „Irgendwie muss man stark sein.“

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