Flüchtlinge

AfD-Chef Meuthen lobt Lindners Vorstoß zur Seenotrettung

Seenotrettung im Mittelmeer: Ein Helfer öffnet eine Rettungsdecke für Flüchtlinge, die von Mitgliedern der spanischen Nichtregierungsorganisation Pro Activa Open Arms gerettet wurden. (Archivbild)

Seenotrettung im Mittelmeer: Ein Helfer öffnet eine Rettungsdecke für Flüchtlinge, die von Mitgliedern der spanischen Nichtregierungsorganisation Pro Activa Open Arms gerettet wurden. (Archivbild)

Foto: JAVIER FERGO / dpa

Berlin.  AfD-Chef Meuthen spricht über Seenotrettung. „Niemand sticht in See, wenn die Alternative ist: Ertrinken oder zurückgebracht werden‘

AfD-Chef Jörg Meuthen hat den Vorstoß des FDP-Vorsitzenden Christian Lindner zur Seenotrettung gutgeheißen. ‚Ich begrüße sehr, dass sich FDP-Chef Lindner unserer Position angeschlossen hat. Ich fordere Aufnahmezentren in Nordafrika schon viel länger’, sagte Meuthen unserer Redaktion.

„Dort müssen die Asylanträge bearbeitet werden. Und nur, wer einen wirklichen Asylgrund hat, kommt nach Europa.“ Meuthen betonte: „Niemand sticht in See, wenn die Alternative ist: Ertrinken oder zurückgebracht werden.“

Meuthen auf einer Linie mit Linder: Neuordnung der Seenotrettung gefordert

Lindner hatte eine Neuordnung der Seenotrettung im Mittelmeer gefordert

„Unterlassene Hilfeleistung ist nicht zu rechtfertigen. Auf der anderen Seite darf es keine Beihilfe zur Schlepperkriminalität bei Wirtschaftsmigranten geben“, sagte Lindner unserer Redaktion.

„Die Lösung muss darin liegen, dass wir mit dem Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen in Nordafrika menschenwürdige Unterbringungsmöglichkeiten und legale Fluchtwege nach Europa schaffen“, sagt Lindner. Notwendig sei eine Seenotrettung in staatlicher Hand, die Migranten „aber nicht nach Europa bringt, sondern zunächst an den Ausgangspunkt der jeweiligen Reise“. Den Schleppern dürfe das Geschäft nicht erleichtert werden.

Interview mit

Meuthen zu Seenotrettung: Ein humanitäres Gebot, das völlig außer Zweifel stehe

Meuthen betonte, Seenotrettung sei ein humanitäres Gebot, das völlig außer Zweifel stehe. „Die Frage ist: Wohin bringen wir die Flüchtlinge? Ich bin fest davon überzeugt: Wir müssen die Flüchtlinge konsequent an den Ort zurückbringen, an dem sie aufgebrochen sind“, sagte er. „Wenn wir sechs Wochen lang niemanden mehr auf diesem Weg durchkommen lassen, ertrinkt auch niemand mehr. Dann spricht sich herum: So kommt man nicht herein.“

Seenotrettung wurde zuletzt vor allem wegen der

Die

Der

Derzeit läuft es chaotisch –

Auch die Frage nach der Verteilung treibt die Politik um –

(gau)

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