Neuregelungen

Amazon, E-Scooter, Bahn-Ticket: Das ändert sich im Juni 2019

Verkaufen wird bei Amazon für viele Produkte billiger.

Verkaufen wird bei Amazon für viele Produkte billiger.

Foto: Paul Sakuma / dpa

Berlin  Sparen bei Amazon, Snacks bezahlen bei Eurowings, Neuerungen in der Sicherheitsbranche. Das ändert sich im Juni 2019.

Für Verbraucher kann sich im Juni sowohl finanziell wie auch in Sicherheitsfragen einiges ändern. So ändern sich beispielsweise auf einer der weltweit größten Handelsplattform Amazon die Verkaufsgebühren.

Doch ab Juni greift auch eine gesetzliche Regelung, die Deutschland sicherer machen soll. So gilt ab dem 1. Juni ein so genanntes Bewacherregister, in dem Sicherheitsfirmen und deren Mitarbeiter aufgelistet werden. Behörden sollen so einfacher überprüfen können, ob an sensiblen Orten wie Flughäfen, Bahnhöfen oder Fußballstadien Security-Mitarbeiter zum Einsatz kommen, die beispielsweise als Gefährder oder Gewalttäter gelten. Dazu sind voraussichtlich ab Mitte Juni auch E-Scooter im Straßenverkehr erlaubt.

Diese Änderungen für Verbraucher stehen im Juni an:

E-Scooter voraussichtlich ab Juni in Deutschland erlaubt

Am 15. Juni soll eine Verordnung in Kraft treten, die den Straßenverkehr in Deutschland verändern wird. Wie das Bundeskabinett beschlossen hat, sind ab dann E-Scooter in Deutschland erlaubt. Dabei regelt die Verordnung, wo die Roller fahren dürfen und wer überhaupt damit unterwegs sein darf. So gibt es einiges,

E-Scooter- Reporterin testet Elektro-Roller

In der Diskussion um die Roller, die bis zu 20 km/h schnell fahren war es immer wieder um Sicherheitsfragen und das Zusammenkommen von Auto-, Fahrrad- und Rollerfahrern im Straßenverkehr gegangen. Nun ist die

Eine dieser Sorgen ist unter anderem die vor Platzmangel in Bussen und Bahnen. Fahrgastverbände warnen davor, dass Besitzer von E-Scootern in Zukunft Gänge und Abstellflächen im öffentlichen Nahverkehr blockieren. Gibt es also ein

Deutsche Bahn schafft „Schönes Wochenende“-Ticket ab

Die Deutsche Bahn nimmt mit dem „Schönes Wochenende“-Ticket ein Angebot aus dem Programm, dass Mitte der 1990er Jahre sehr beliebt war, aber zuletzt kaum noch Fans hatte. Für 15 Mark konnte man nach der Einführung alle Regionalzüge der Bahn nutzen und so für ein Wochenende kostengünstig durchs Land fahren.

Doch vor allem Konkurrenz durch Billigflieger und Fernbusse haben dazu geführt, dass das Ticket nur noch relativ selten verkauft wurde. Am 8. Juni wird das Ticket – das mittlerweile wesentlich teurer ist – zum letzten Mal angeboten. Nach dem

Amazon: Verkaufsgebühren werden deutlich gesenkt

Wer als Händler über Amazon Produkte anbietet, kann sich in vielen Bereichen auf sinkende Gebühren freuen. Amazon erhebt eine prozentuale Verkaufsgebühr, die sich an dem Preis des Produktes (inklusive Versandkosten) und bestimmten Kategorien orientiert.

Bei Produkten aus den Kategorien „Drogerie&Körperpflege“ sowie „Babyprodukte“ setzt Amazon die Gebühr von 15 auf acht Prozent herab, wenn die Artikel maximal zehn Euro kosten. Möbel mit Preisen über 200 Euro unterliegen ebenfalls nur noch acht statt 15 Prozent Verkaufsgebühr.

So wurde Amazon zum Welt-Konzern
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Auch bei Uhren und Schmuck für über 250 Euro sinken die Gebühren für Verkäufer. Eine detaillierte Aufstellung der prozentualen Verkaufsgebühren bei Amazon gibt es hier. Ob die Händler die sinkenden Gebühren auch an die Kunden weiterreichen, ist unklar.

Eurowings streicht kostenlose Snacks

Änderungen gibt es ab Juni auch für Kunden der Fluglinie Eurowings. Die Lufthansa-Tochter wird am dem 4. Juni nämlich einen bisher beliebten Service einstellen.

In der Economy-Klasse gab es bisher noch in ausgewählten Tarifen kostenloses Essen.

Eurowings hat angekündigt, stattdessen andere Services zu bieten. So sollen Smart-Tarif-Reisende künftig auch das Priority-Boarding nutzen müssen.

Bewacherregister soll Sicherheitsbranche sicherer machen

Gewaltbereite Islamisten als Ordner im Fußballstadion? Oder einschlägige Neonazis als Wachpersonen im Flüchtlingsheim? Das soll es in Zukunft in Deutschland nicht mehr geben. Dafür soll ein so genanntes Bewacherregister sorgen, das der Bund bis zum 1. Juni eingerichtet hat.

In einer zentralen Datei, die beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) liegt, werden dann Details zu Security-Mitarbeitern in Deutschland erfasst. Sowohl die Daten von Sicherheitsfirmen wie auch deren Mitarbeitern fließen in die Datei ein. Grundlage ist das Zweite Gesetz zur Änderung der bewachungsrechtlichen Vorschriften, das bereits im Januar in Kraft getreten ist.

• Hintergrund:

Das Register greift aber erst ab Juni, denn ab dann gibt es auch eine verpflichtende Abfrage bei der jeweiligen Landesbehörde für Verfassungsschutz. Verfassungsschützer sollen so gegenprüfen können, welche Wachpersonen an sensiblen Orten wie Flughäfen, Stadien oder eben Flüchtlingsheimen eingesetzt werden. Die Neuregelungen des Wirtschaftsministeriums für die Sicherheitsbranche gehen auf Planung des vergangenen Jahres zurück.

Die Diskussion um geeignetes Personal in der Sicherheitsbranche hatte auch der Fall Sami A. ausgelöst. Der mutmaßliche Leibwächter von Osama bin Laden war

Festivals: Abschied von einer Kult-Band

Der Juni ist in Deutschland der Monat der großen Festivals. In den vergangenen Jahren lagen die größten Änderungen für Festivalbesucher bei stetig steigenden Preisen. In diesem Jahr gibt es jedoch bisher keine größere Diskussion über stark steigende Preise.

Diese 10 Typen trifft man auf jedem Festival
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Vor allem bei den großen Festivals Rock am Ring und Rock im Park gibt es aber musikalische Änderungen. So kehren Die Ärzte auf die große Bühne zurück. Gleichzeitig ist die Kultband Slayer auf Abschiedstournee und wird das letzte Mal bei den großen Festivals auftreten.

• Hintergrund:

Änderungen, die sich in den vergangenen Jahren angekündigt haben, setzen sich auf Festivals im Jahr 2019 fort. So gibt es auf mehreren großen Musikevents nun eigens eingerichtete Supermarktfilialen auf dem Festivalgelände. Das

Die Konkurrenz von

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