Islamismus

Essen, Berlin, Kaukasus: Das geheime Netz der Tschetschenen

Foto: Reto Klar

Essen/Berlin  Rund 500 Tschetschenen sind im Visier von Ermittlern in Deutschland. Eine Recherche zu Netzwerken abseits der Öffentlichkeit.

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Beim Gang durch den Essener Stadtteil Altendorf sieht er friedlicher aus als auf den Fotos in Ermittlungsakten, die ihn 2013 in Syrien zeigen: im Tarnanzug, mit der Kalaschnikow in der Hand. Heute trägt Mansur D. Turnschuhe, Jogginghose, Daunenjacke und Baseballkappe. Ein unauffälliger Typ. Doch dieser Mann soll laut Polizei in den „Heiligen Krieg“ gezogen sein und für das radikal-islamistische Kaukasus-Emirat gekämpft haben.

Ermittler gehen davon aus, dass er europaweit mit Extremisten vernetzt ist – und vielleicht noch heute im Besitz einer Schusswaffe. Diesen Blick auf Mansur D. eröffnen deutsche und österreichische Polizei- und Justizakten, die unserer Redaktion vorliegen.

Die Polizei führt den 51-jährigen Tschetschenen als islamistischen Gefährder. Die Einstufung bedeutet: Man traut ihm jederzeit einen Anschlag zu. Bei Durchsuchungen haben Fahnder gefälschte Ausweise und scharfe Munition bei ihm gefunden. Der Generalbundesanwalt kennt den Sachverhalt und hat in dem Fall ermittelt. Zur Anklage gebracht hat er ihn nicht. Offenbar fehlten ausreichend Beweise für Kampfhandlungen.

Seit Jahren lebt Mansur D. in Essen, seine Überwachung hat die Polizei mittlerweile eingestellt. „Das ist ein Spiel mit dem Feuer“, sagt ein leitender Ermittler – und warnt vor „Fehlern wie im Fall Anis Amri“.

Viele Tschetschenen sind waffenkundig und kampferprobt

Mansur D. ist der Prototyp des Islamisten, der Sicherheitsbehörden beunruhigt. Einer von rund 500 Tschetschenen, die laut Verfassungsschutz „auch in der Bundesrepublik extremistische Aktivitäten entfalten“.

Viele gelten als waffenkundig und kampferprobt. So erzählen es leitende LKA-Beamte, Staatsanwälte, aber auch Wissenschaftlerinnen und Sozialarbeiter in Gesprächen mit unserer Redaktion. „In der Kommunikation agieren die Islamisten unter den Tschetschenen sehr konspirativ“, sagt Brandenburgs Verfassungsschutzchef Frank Nürnberger im Gespräch mit unserer Redaktion. Durch den Verfolgungsdruck der russischen Sicherheitsbehörden würden sie es verstehen, „sich zu tarnen und abzutauchen. Das erschwert unsere Beobachtung“.

Durch die jahrelange Erfahrung im Krieg gegen die russische Armee in den Tschetschenien-Konflikten seien viele, gerade die Älteren, „an der Waffe ausgebildet und wissen diese im Ernstfall auch anzuwenden“, sagt Nürnberger. „Das bereitet uns Sorgen.“

Manche sind aus Syrien zurück

Offizielle Angaben bewegen sich im Ungefähren. „Eine mittlere zweistellige Zahl an Nordkaukasiern“ ist laut Bundesamt für Verfassungsschutz aus Deutschland in Richtung Syrien und Irak ausgereist, die meisten von ihnen Tschetschenen; eine „niedrige zweistellige Zahl“ sei mittlerweile zurück in der Bundesrepublik. Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen hat schon im Dezember gewarnt, er sehe ein „hohes Gefährdungspotenzial“.

Recherchen unserer Redaktion zeichnen Teile eines Tschetschenen-Netzwerkes nach. Es reicht von Nordrhein-Westfalen bis in den Kaukasus, der Heimat der Kämpfer. Auch in Hamburg, Berlin und Bremen sehen Ermittler Hochburgen. In Brandenburg stammen von 130 bekannten Islamisten allein rund 50 aus dem Kaukasus; fast alle der wenigen Gefährder sind Tschetschenen.

Verfassungsschützer registrieren Kennverhältnisse über die Grenzen von Bundesländern hinaus. Und die Verbindungen aus Deutschland reichen bis nach Frankreich: In Marseille nehmen Polizisten im April 2017 bei einer Razzia zwei Männer fest, sie hatten drei Kilo Sprengstoff gehortet, eine Maschinenpistole plus Munition, eine Granate – und standen offenbar kurz vor einem Anschlag. Auch hier prüfen deutsche Ermittler nach Informationen unserer Redaktion derzeit Verbindungen zu Tschetschenen in Deutschland.

Viele wurden getötet und festgenommen

Die Schlagkraft des Netzes hat zuletzt gelitten. Einige Kämpfer sind im Krieg gestorben, andere sitzen im Gefängnis. Doch Hintermänner sind weiter aktiv. Und eine neue Generation potenzieller Extremisten steht bereit.

Spurensuche im Ruhrgebiet: ein schmuckloses Ärztehaus in Essen. Zwischen Praxen von Internisten, Zahnärzten und Allgemeinmedizinern befindet sich eine tschetschenische Moschee. „Kaukasische Kultur Gemeinschaft“ steht auf dem Klingelschild. Laut Staatsschutz sammeln sich hier auch Radikale. Hinter Milchglasscheiben im ersten Stock hat auch schon Ibrahim Abou-Nagie, international gesuchter Salafist und Initiator der „Lies!“-Koranverteilungen in deutschen Städten, seine Lehre verbreitet.

Mansur D. ist oft Gast in dem Gebetshaus, aber an diesem trocken-kalten Wintertag nicht da. Auf Nachfrage bei Glaubensbrüdern wird eifrig telefoniert. Nach einer halben Stunde erscheint der Mann. Die Vorwürfe gegen ihn seien falsch, sagt er. Nie habe er radikale Ziele verfolgt, auch nie in Syrien gekämpft. Er sei nur dorthin, um sich ein Bild von dem Konflikt zu machen – und dann schnell wieder zurückgereist.

Ein junger Mann aus dem Kulturverein übersetzt, auch er sagt, man treffe sich hier nur zum Beten. Die Terrormiliz „Islamischer“ Staat nennt D. abwertend „Daesh“. Gewalt lehne er ab, eine Waffe habe er nur zum Schutz getragen. All das habe er auch schon der Polizei gesagt. Mansur D. sieht sich unschuldig. Ermittler aus NRW erzählen eine andere Geschichte von dem Mann.

Kurznachrichten aus dem Kriegsgebiet

2002 kommt der Tschetschene als Kriegsflüchtling mit Frau und zwei Kindern nach Deutschland. Die Familie findet hier Asyl. 2013 reist D. über die Türkei nach Syrien. Laut Ermittlungsakten soll er im Oktober 2013 „in einer von Tschetschenen beherrschten Einheit im Syrienkonflikt gekämpft“ haben – „aus einer islamistisch-dschihadistischen Gesinnung“ heraus.

In Syrien ist Mansur D. mit einem Kumpan unterwegs, mit Djalul A. Auch er ist Tschetschene, auch er ist als islamistischer Gefährder eingestuft und in Essen gemeldet. Aus dem Kriegsgebiet senden sie Kurznachrichten und Fotos an Freunde und Bekannte. D. chattet mit seinem Sohn darüber, „dass sie vor einigen Tagen beschossen wurden“. Auf Mobiltelefonen und Computern wird die Polizei später Fotos finden, die D. und A. in Kampfmontur zeigen, ausgerüstet mit diversen Waffen: Kalaschnikow, Panzerfaust, Maschinengewehr, Pistole.

Der 48-Jährige Djalul A. hat in beiden Tschetschenien-Kriegen gegen die Russen gekämpft. In Syrien lässt er sich mit ausgestrecktem Zeigefinger, dem islamistischen Grußsymbol, fotografieren. Er posiert mit Kämpfern und Waffen vor der mit einem Säbel verzierten Flagge der „Kaukasischen Front“, einer Untergruppe des Kaukasus-Emirates.

Gegen Assad - und gegen Putin

Für die Polizei ist klar, dass Djalul A. zumindest bis Anfang August 2014 in Syrien „die tatsächliche Gewalt über Kriegswaffen ausgeübt und sich aktiv im Bürgerkrieg beteiligt“ hat. Kämpfer wie er hätten ein ganz konkretes Ziel, sagt ein Berliner Staatsanwalt, der seit Jahren Ermittlungen gegen Tschetschenen leitet: „Für die ältere Generation der radikalen Islamisten ist das Kalifat in Syrien nur der erste Schritt. Der zweite Schritt ist das Kalifat im Kaukasus.“ In Syrien kämpft Russland an der Seite von Diktator Assad. Der „Heilige Krieg“ der Tschetschenen gegen Assad ist auch ein Krieg gegen dessen Verbündeten Wladimir Putin.

Im Dezember 2013 nehmen Polizisten Mansur D. in Essen fest. Zwei Vorwürfe stehen im Raum: die Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung im Ausland sowie die Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat. Bei einer Razzia in seiner Wohnung schlagen Sprengstoffspürhunde an. Sprengmittel werden nicht gefunden, dafür aber ein Pistolenmagazin mit zwei Schuss scharfer Munition vom Kaliber 6,35 Millimeter Browning. „So ein Magazin habe ich mal bei meinem Sohn gesehen“, sagt D. bei seiner Vernehmung. Er habe gedacht, „es wäre ein Spielzeug“.

Russische Reisepässe

Die Waffe zur Munition, eine tschechische Selbstladepistole der Marke Česká, ist bis heute nicht aufgetaucht. Stattdessen stellen die Ermittler russische, polnische und deutsche Ausweise sicher. Ein russischer Reisepass und ein Führerschein aus der Essener Wohnung führen auf die Spur eines bis dahin unbekannten tschetschenischen Terror-Sympathisanten. Sein Name: Magomed Z.

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Z. ist 2013 über die Türkei und Georgien nach Syrien gereist, „um sich dort einer radikal-islamistischen Terrorgruppe anzuschließen“, wie es in Ermittlungsakten heißt. Er tritt der „Ansar al-Sham“ bei, die sich später mit weiteren Gruppen zur mehrere zehntausend Mann starken „Islamischen Front“ zusammenschließt. Ihr Gegner ist das Assad-Regime; ihr Ziel: die Errichtung eines Gottesstaates. Magomed Z. streift in Syrien mit einer Kalaschnikow durch die Kampfzone, berichtet Mansur D. per WhatsApp von Schusswechseln und „zu hoch“ fliegenden Flugzeugen. Als er im Dezember 2013 für eine Augenoperation nach Österreich kommt, will er möglichst rasch wieder zurück nach Syrien, denn: „Ohne Dschihad ist das kein Leben.“

Justiz und Polizei haben oft nicht genug Beweise

Nur weil er seinen Freund Mansur D. in Essen besucht, werden Ermittler auf Z. aufmerksam. Fortan wird der Tschetschene überwacht. Er sucht im Internet nach Bauanleitungen für Fernzünder, berichtet von seiner „Kämpferausbildung“, seinen Erfahrungen „im Hantieren mit Waffen, Bomben und Sprengstoffen“ und ruft zum Terrorkampf auf.

Als Magomed Z. am 31. August 2014 in Niederösterreich festgenommen wird, hat er Hinrichtungsfotos auf seinem Handy gespeichert. Er wird wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung angeklagt. Das Urteil, fünf Jahre Haft, wird wegen eines Rechtsfehlers auf vier Jahre revidiert.

Vier Monate nachdem Z. in Österreich verurteilt wird, stellt der Generalbundesanwalt in Karlsruhe das Verfahren gegen Mansur D. ein. Die Beweise hätten nicht ausgereicht, heißt es auf Anfrage. Der Fall zeigt beispielhaft ein Dilemma von Polizei und Justiz: Sie wissen häufig, wer offenbar in Richtung Dschihad ausreist. Aber ihre Kenntnisse enden oft schon, wenn die Personen in der Türkei sind. Fotos oder Videos als Beweise für Kampfhandlung fehlen in vielen Fällen. Und zunehmend rückt die stark wachsende Zahl junger Radikaler aus Syrien und Nordafrika in den Fokus der deutschen Sicherheitsbehörden.

Blick nach Österreich

Nicht nur einige deutsche Ermittler halten das für riskant. „Die Experten aus Österreich warnen davor, dass deutsche Behörden das Radikalisierungspotenzial der Tschetschenen in Deutschland unterschätzen“, sagt die Berliner Islamismus-Expertin Claudia Dantschke (lesen Sie hier ein separates Interview mit der Islamismus-Expertin) .

Dass D. ein Attentat zuzutrauen wäre, hat das Dortmunder Amtsgericht festgestellt: „Planungen von Sprengstoffanschlägen“ könnten ihn treiben; mögliche Ziele seien „Weihnachtsmärkte und sonstige Veranstaltungen, an denen eine Vielzahl von Personen teilnimmt“, heißt es in der richterlichen Anordnung für eine Langzeitüberwachung, die unserer Redaktion vorliegt. Sie stammt aus dem Dezember 2013. „Er würde das kaum selber tun, aber sicher jemanden finden“, vermutet nun ein hochrangiger Sicherheitsbeamter.

Als „graue Eminenz der Tschetschenen im Ruhrgebiet“ habe D. „die Autorität, Maßnahmen anzuordnen“. Belege liefern die Ermittler für ihre These bisher allerdings nicht. Auch finden sich in den Akten keine Fotos oder Videos, in denen D. tatsächlich an der Front kämpft oder Gewalt ausübt.

„Rückkehrer an Waffen trainiert“

Das Profil eines Mansur D. erfordere dennoch höchste Aufmerksamkeit, meint auch der auf Islamismus spezialisierte Staatsanwalt: „Die Rückkehrer sind an Waffen trainiert, kampferprobt, vermutlich weiter radikalisiert und als besonders gewaltbereit einzuschätzen. Von ihnen dürfte eine gesteigerte Gefahr ausgehen.“ Mehrere ranghohe Beamte in Polizei und Justiz sagen jedoch auch: Trotz der militärischen Niederlagen von Islamisten in Syrien und Irak sei derzeit keine Rückreisewelle von Tschetschenen nach Deutschland zu erkennen. Andere wiederum kämen traumatisiert aus den Kriegsgebieten zurück. Aufatmen lässt diese Nachricht die Ermittler nicht.

Ein anderes Tschetschenen-Oberhaupt mit Einfluss lebt in Herford: Said O., für den Staatsschutz ebenfalls ein Gefährder, kampfbewährt in zwei Kriegen gegen die Russen, international vernetzt. „Der Herr spielt in der Oberliga“, sagt ein Ermittler. Das Netzwerk des Imams reiche bis in den Kaukasus. O. soll direkten Kontakt zu dem internationalen Top-Terroristen Akhmed Chataev gehabt haben. Den halten Österreich und die Türkei für den Drahtzieher des Terroranschlags auf den Atatürk-Flughafen in Istanbul im Juni 2016, bei dem drei Selbstmordattentäter 45 Menschen in den Tod rissen und 235 verletzten. Der als IS-Kommandant berüchtigte Chataev starb im November 2017 bei einem Anti-Terror-Einsatz georgischer Sicherheitskräfte in Tiflis.

Polizei spricht von „Scharfmacher“

Die Polizei hält Said O. für einen „Scharfmacher“, der Kämpfer für den „Heiligen Krieg“ rekrutiert. Zusammen mit seinem Sohn Islam O. soll er diverse Ausreisen nach Syrien initiiert haben. Konkrete Beweise dafür fehlen den Ermittlern in NRW auch hier. Doch die Kontakte sind offensichtlich: Auch die späteren IS-Soldaten Mustafa C. und Sebastian B. ordnet die Polizei dem Einflussbereich von Said O. zu. Beide sind nach Deutschland zurückgekehrt und sitzen heute wegen IS-Mitgliedschaft im Gefängnis – C. für mehr als sechs Jahre, B. für viereinhalb.

Sicherheitsbehörden gehen davon aus, dass Hintermänner wie O. für jeden neuen Dschihadisten ein Kopfgeld kassieren. Von der Polizei bekommt Said O. die lange Leine: Überwacht wird er seit langem nicht mehr, auch weil Observierer knapp sind. Bundesweit stuft das BKA derzeit rund 750 Personen als Gefährder ein, rund 250 allein in NRW. Im Stillen ahnen die Ermittler, dass O. nichts Gutes im Schilde führt. „Was er macht, geschieht in einem Rahmen, wo man keinen Fuß reinbekommt“, sagt ein Fahnder.

Hausbesuch bei Said O.

An der Wohnungstür von Said O.: Der Mann mit dem wallenden weißen Bart und dem knöchellangen grauen Talar ist eine stattliche Erscheinung. Ein höflicher Händedruck. Fragen zu seinen Aktivitäten allerdings sind unerwünscht. Von Medien habe er „die Schnauze voll“, sagt der Mann, der vom Balkon seiner Wohnung im vierten Stock eines Herforder Hochhauses direkt auf eine Polizeiwache blickt.

Aktuell hat sein Sohn mit der Staatsgewalt zu tun. Das Landgericht Braunschweig hat Islam O. zu zwei Jahren und neun Monaten Haft verurteilt. Als Teil der sogenannten „Fressnapf-Bande“ war er zusammen mit drei Komplizen zwischen Juni 2016 und März 2017 in zwei Dutzend Filialen der Tierfutterkette Fressnapf in Niedersachsen eingebrochen. Die Beute: rund 70.000 Euro.

Islam O. zählt mit 29 Jahren schon zu den gesetzten Vertretern einer neuen Extremisten-Generation. Nachrichtendienste registrieren, dass „die Kämpfer immer jünger“ werden. Viele radikalisieren sich unbemerkt von Polizei und Justiz. So wie Schamil M. Der Tschetschene ist schon als 15-Jähriger in den Kreis künftiger Kämpfer für den Heiligen Krieg aufgenommen worden: An einem Koranstand in Detmold hat ihn Hasan K., Hassprediger des verbotenen Salafistenvereins Millatu Ibrahim, schon 2012 als „jungen Löwen“ begrüßt. Ein Video dieser Inszenierung ist im Internet zu sehen. Die Saat scheint nun aufzugehen.

„Allahu akbar“ – Islamist bekennt sich zum Dschihad

Heute, mit 21 Jahren, erklärt sich Schamil M. bereit für große Taten. „Was ist Deine Vorstellung von einem erlebnisreichen Tag?“ wird er in einem sozialen Netzwerk gefragt. Er antwortet „Allahu akbar“ – und fügt den Worten drei Symbole hinzu: drei Bomben mit brennenden Zündschnüren.

Die Polizei hat Schamil M. bisher nicht auf dem Schirm gehabt.

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