Verkehrsprojekt

Wuppertals Oberbürgermeister: „Thema Seilbahn ist erledigt“

Auf einem Bildschirm ist eine Grafik der Stadtwerke Wuppertal zur Seilbahn zu sehen. Seit Jahren wird in Wuppertal über den Bau einer Seilbahn diskutiert. Die Bürger haben das 82 Millionen Euro teure Projekt nun abgelehnt.

Auf einem Bildschirm ist eine Grafik der Stadtwerke Wuppertal zur Seilbahn zu sehen. Seit Jahren wird in Wuppertal über den Bau einer Seilbahn diskutiert. Die Bürger haben das 82 Millionen Euro teure Projekt nun abgelehnt.

Foto: Martin Gerten / dpa

Wuppertal.  Nachdem das geplante Seilbahn-Projekt in Wuppertal bei einer Bürgerbefragung durchgefallen ist, hat die Politik das Millionenprojekt beerdigt.

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Bei der am Sonntag ausgezählten Bürgerbefragung hatten knapp 62 Prozent gegen das 82-Millionen-Euro-Vorhaben gestimmt, nur gut 38 Prozent waren dafür. Die Beteiligung lag bei 50 Prozent der Berechtigten. In fast allen Stimmbezirken wurde der Bau mehrheitlich abgelehnt. Die Befragung ist rechtlich nicht bindend.

Der Beschluss, die Seilbahn zu bauen, soll nun im Stadtrat formell aufgehoben werden. Bislang hatte die Lokalpolitik das Projekt zwar befürwortet, aber nicht entschlossen betrieben. Mit der Schwebebahn hat Wuppertal bereits ein schwebendes Verkehrsmittel. Allerdings steht die Schwebebahn seit Monaten still. Am 1. August soll der Betrieb wieder starten.

Wuppertaler Seilbahn-Idee nimmt wichtige Hürde Nach den Plänen sollte eine Kabinenbahn als Teil des öffentlichen Nahverkehrs den Hauptbahnhof der 350.000-Einwohner-Stadt mit höher gelegenen Stadtteilen verbinden. Die fast drei Kilometer lange Trasse sollte auch private Grundstücke überqueren. Unter anderem sollten damit die 22 000 Studenten schneller zum abseits gelegenen Uni-Gelände kommen. (dpa)

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