Meinungsforschung

Armin Laschet schneidet in Umfrage miserabel ab

Armin Laschet (CDU) ist seit Sommer 2017 Ministerpräsident in NRW. Seine Partei schneidet in der neuen Umfrage für den WDR recht gut ab, das Land steht wirtschaftlich stark da. Dennoch sind die Beliebtheitswerte für den Regierungschef schlecht.

Armin Laschet (CDU) ist seit Sommer 2017 Ministerpräsident in NRW. Seine Partei schneidet in der neuen Umfrage für den WDR recht gut ab, das Land steht wirtschaftlich stark da. Dennoch sind die Beliebtheitswerte für den Regierungschef schlecht.

Foto: Tanja Pickartz / FUNKE Foto Services

Düsseldorf  Schwarz-Gelb erreicht in einer aktuellen Umfrage ordentliche Werte. Umso überraschender: Armin Laschet ist unpopulärster CDU-Ministerpräsident.

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) ist laut einer Infratest dimap-Umfrage für den WDR mit nur 37 Prozent Zuspruch der unpopulärste CDU-Ministerpräsident in Deutschland. In der Rangliste der Regierungschefs kommt lediglich Carsten Sieling (SPD) aus Bremen auf einen noch schlechteren Wert. Laschets Beliebtheit sank im Vergleich zum Oktober um elf Prozentpunkte.

Dabei stellt erstmals seit dem Regierungswechsel eine knappe Mehrheit der Befragten (51 Prozent) der schwarz-gelben Landesregierung ein überwiegend gutes Zeugnis aus. CDU und FDP erreichen in der Umfrage für das Magazin „Westpol“ ordentliche Werte, was die schlechten Ergebnisse für Laschet noch weiter heraushebt.

CDU bleibt stärkste Kraft, SPD legt leicht zu

Würde jetzt ein neuer Landtag gewählt, bliebe die CDU mit 30 Prozent weiter klar stärkste Kraft. Sie legt im Vergleich zu Oktober zwei Prozentpunkte zu. Koalitionspartner FDP kann sich mit 12 Prozent ebenfalls verbessern (+ 1). Sie SPD erholt sich leicht und kommt auf 23 Prozent (+2). Die Grünen bleiben mit unverändert 17 Prozent drittstärkste Kraft im Land. Die AfD verliert hingegen deutlich und erreicht mit 9 Prozent (-3) erstmals seit der Landtagswahl im Mai nur noch einen einstelligen Wert. Die Linke verliert der Umfrage zufolge ebenfalls (-2), wäre aber mit 6 Prozent ebenfalls im Landtag vertreten.

Stand jetzt hätte Schwarz-Gelb in einem Sechs-Parteien-Parlament in Düsseldorf keine Mehrheit mehr. Sie kämen zusammen auf 42 Prozent. SPD, Grüne und Linke kämen gemeinsam auf 46 Prozent.

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