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Bislang über 100 neue Breitband-Funkmasten in NRW gebaut

Vor allem in ländlichen Regionen von NRW ist die Internetversorgung oft schlecht. Das NRW-Wirtschaftsministerium gibt Zwischenbericht zum Ausbau.

Vor allem in ländlichen Regionen von NRW ist die Internetversorgung oft schlecht. Das NRW-Wirtschaftsministerium gibt Zwischenbericht zum Ausbau.

Foto: Hauke-Christian Dittrich

Düsseldorf.   Vor allem in ländlichen Regionen von NRW ist die Internetversorgung oft schlecht. Das NRW-Wirtschaftsministerium gibt Zwischenbericht zum Ausbau.

In NRW wurden im zweiten Halbjahr 2018 insgesamt rund 100 neue Funkmasten für die schnelle Mobilfunkversorgung (LTE) gebaut. Zudem seien 950 bestehende Stationen aufgerüstet worden, erklärte Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) am Dienstag bei einer Zwischenbilanz: „Wir sehen, dass der ‘Mobilfunkpakt’ und der ‘Gigabit Masterplan’ greifen.“

Im vergangenen Jahr hatten sich der Minister und die Netzanbieter Telekom, Vodafone und Telefonica (O2) auf einen Ausbaufahrplan verständigt: Bis Sommer 2021 sollen 1350 neue LTE-Basisstationen aufgebaut und 5500 bestehende Anlagen modernisiert werden. Im Bereich Glasfaser will Pinkwart Nordrhein-Westfalen bis 2025 flächendeckend versorgt sehen.

400 neue LTE-Masten in diesem Jahr

„Wir haben uns ambitionierte Ziele gesetzt“, sagte Pinkwart. Allein in diesem Jahr sollen noch einmal 400 neue sowie 1200 aufgerüstete LTE-Station dazukommen. Ein LTE-Funkmast kostet die Netzbetreiber in der Anschaffung zwischen 150.000 und 300.000 Euro.

Aktuell seien erst neun Prozent der privaten Haushalte und neun Prozent der kommunalen Gewerbegebiete vollständig mit Glasfaseranschlüssen versorgt. Die Landesregierung und die Netzbetreiber müssten „in den nächsten beiden Jahre trommeln“, um bis 2022 zumindest alle Schulen und Gewerbegebiete an das Glasfasernetz anzubinden. Pinkwart: „Ich halte 2022 für absolut realistisch.“

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