Foto-Wettbewerb

Das sind die NRW-Pressefotos des Jahres

Den Sonderpreis zur Landtagswahl 2022 erhielt Gerd Wallhorn. Er fand für die WAZ ein Wahllokal an einem ungewöhnlichen Ort - in einem Antiquitätengeschäft in Oberhausen. 

Den Sonderpreis zur Landtagswahl 2022 erhielt Gerd Wallhorn. Er fand für die WAZ ein Wahllokal an einem ungewöhnlichen Ort - in einem Antiquitätengeschäft in Oberhausen. 

Foto: Gerd Wallhorn / dpa

Düsseldorf.  Der Landtag hat die eindrucksvollsten Pressefotos aus NRW gekürt. Die Siegerbilder des Wettbewerbs sind auch in einer Ausstellung zu sehen.

Mit Zeitzeugnissen zur Klimakrise haben drei Fotografen bei der Preisverleihung des Wettbewerbs „NRW-Pressefoto“ abgeräumt. Auf dem ersten Platz kürte die Jury das Bild „Unbeirrbar“ der Fotografin Schnell aus Krefeld.

Das Bild vom 9. März dieses Jahres zeigt einen Aktivisten in Lützerath, der vor einem riesigen Braunkohlebagger sitzt. Sie habe damit „die Auseinandersetzungen um die Energiepolitik in beeindruckender Weise“ zusammengefasst, urteilte die Jury in einer vorab verbreiteten Meldung. Insgesamt hatte die Jury den Angaben nach die Wahl unter mehr als 220 Bildern von 66 Fotografinnen und Fotografen gehabt.

Platz zwei und drei des Wettbewerbs dokumentieren die Folgen von Dürre und Trockenheit im Land. Fotograf Rottmann zeigt in seiner zweitplatzierten Fotografie „Nach dem Feuer. Ein Förster erzählt“ die zerstörten Waldflächen bei Lüdenscheid Oedenthal. Im Mittelpunkt des Bildes steht der Leiter des dort ansässigen Forstamts, der auf die kahle Landschaft blickt. Den dritten Platz belegte Westhoff mit seinem Bild „No shipping, no shopping - Niedrigwasser im Rhein“.

Die Siegerbilder sind noch bis zum 19. Januar 2023 im Landesparlament zu sehen.

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