Fuhrpark

NRW-Landesregierung fährt nicht besonders umweltfreundlich

Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) fährt im Audi durch NRW.

Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) fährt im Audi durch NRW.

Foto: Ralf Hirschberger/dpa

Düsseldorf  Die Landesregierung setzt in ihrem Fuhrpark nach wie vor auf Diesel und Benziner. Die Zahl der Hybrid- und Elektroautos bleibt überschaubar.

Die Umstellung auf E-Autos verläuft bei der Landesregierung ähnlich schleppend wie in der Bevölkerung. Die Regierung verfügt aktuell über 209 Dienstfahrzeuge. Seit 2017 wurden nur zehn Kraftfahrzeuge mit Hybrid- oder Plug-In-Hybrid-Technologie neu in
den Fuhrpark der Landesregierung aufgenommen, heißt es in einer Antwort des Ministerpräsidenten auf eine AfD-Anfrage. 158 seit dem Jahr 2017 neu in den Fuhrpark aufgenommene Dienstfahrzeuge haben einen Verbrennungsmotor.

Das Wirtschaftsministerium verfüge über einen elektrisch angetriebenen BMW i3, der "allen Bediensteten des Ministeriums für Dienstreisen zur Verfügung" stehe und "von diesen rege – insbesondere für kurze Strecken innerhalb von Düsseldorf – genutzt" werde, heißt es in der Antwort.

Wirtschaftsminister Pinkwart (FDP) fährt ein Hybridfahrzeug

Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) nutze einen Plug in-Hybrid, also ein Fahrzeug, das auf Kurzstrecken elektrisch betrieben werden kann. Dieses Auto sei "für die Erfüllung der Regierungsgeschäfte hinsichtlich der Anforderungen an ein täglich intensiv genutztes „fahrendes Büro“ und Reichweite geeignet".

Eine zügige Umstellung des Fuhrparks auf E-Autos steht offenbar nicht bevor. Begründung: "Eine gänzliche Umstellung ist derzeit nicht möglich, da Elektrofahrzeuge in vielen Fällen noch nicht den dienstlichen Erfordernissen (insbesondere mit Blick auf die Reichweite) genügen."

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