Mehr Kinder mit Behinderung in Regel-Kitas

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Münster. In Westfalen und Lippe besuchen immer mehr Kinder mit einer Behinderung eine Kindertagesstätte gemeinsam mit nicht behinderten Kindern. In der Region werden mittlerweile 95 Prozent der behinderten Mädchen und Jungen in Regel- und heilpädagogischen Kindergärten inklusiv betreut, wie der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Dienstag in Münster mitteilte. Für rund 8900 Kinder mit Behinderung in der Region bedeute das auch den Besuch einer Kita um die Ecke. Vor drei Jahren lag der Anteil von Kindern mit Behinderung in den Kitas in Westfalen und Lippe bei rund 75 Prozent.

Förderung inklusiver Betreuung

Der Landschaftsverband fördere seit Jahren die inklusive Betreuung in der wohnortnahen Kita, indem er zusätzliche Fachkräfte finanziere, hieß es. Dafür werden den Angaben zufolge jährlich 62 Millionen Euro bereitgestellt. „Kinder mit Behinderung sollen so früh wie möglich inklusiv betreut werden“, erklärte LWL-Jugenddezernentin Birgit Westers. In Zusammenarbeit mit den Trägern der Kitas und den Jugendämtern vor Ort sei es gelungen, das Angebot in den vergangenen Jahren kontinuierlich auszubauen und zu verbessern.

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