Merkel - Sicherung von Opel-Jobs und Standorten hat Vorrang

Merkel - Sicherung von Opel-Jobs und Standorten hat Vorrang

Vor dem Hintergrund der Opel-Verkaufsgespräche zwischen General Motors und Peugeot gab sich die Opelbelegschaft in Rüsselsheim am Freitag kämpferisch: "Ich bin jetzt auch davon überrascht, was eigentlich jetzt gekommen ist. Am Ende, egal ob jetzt Peugeot oder General Motor, oder Dings, wir müssen halt um unsere Arbeitsplätze kämpfen." "Unsere Fahrzeuge sind top, es geht uns gut und wir werden weiterhin unsere Arbeit machen, wie immer. Und wir werden uns jetzt nicht von den Gerüchten, die in den Medien kursieren, uns irgendwie negativ beeinflussen lassen, sondern wir sind gestärkt und uns geht es gut." Auch die Bundesregierung hat wegen des geplanten Verkaufs mit General Motors und Peugeot gesprochen. Das sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel am Freitag am Rande eines Besuchs des kanadischen Ministerpräsidenten Justin Trudeau in Berlin. "Bei Opel - Die Gespräche sind im Gange. Die Bundesregierung hat eine Koordinierung in Gang gebracht. Der Staatssekretär Machnig ist dafür verantwortlich. Und wir werden alles, was wir politisch tun können, dafür tun, dass die Arbeitsplätze und die Standorte in Deutschland gesichert sind. Und dann müssen wir die weiteren Gespräche abwarten." Merkel enthielt sich einer Bewertung des Übernahmevorhabens, das in dieser Woche bekanntgeworden war. Die Bundesregierung hat aber bereits deutlich gemacht, dass sie besonders am Erhalt der Standorte sowie der Beteiligung der Arbeitnehmer interessiert sei.
Fr, 17.02.2017, 15.15 Uhr

Merkel - Sicherung von Opel-Jobs und Standorten hat Vorrang

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Vor dem Hintergrund der Opel-Verkaufsgespräche zwischen General Motors und Peugeot gab sich die Opelbelegschaft in Rüsselsheim am Freitag kämpferisch: "Ich bin jetzt auch davon überrascht, was eigentlich jetzt gekommen ist. Am Ende, egal ob jetzt Peugeot oder General Motor, oder Dings, wir müssen halt um unsere Arbeitsplätze kämpfen." "Unsere Fahrzeuge sind top, es geht uns gut und wir werden weiterhin unsere Arbeit machen, wie immer. Und wir werden uns jetzt nicht von den Gerüchten, die in den Medien kursieren, uns irgendwie negativ beeinflussen lassen, sondern wir sind gestärkt und uns geht es gut." Auch die Bundesregierung hat wegen des geplanten Verkaufs mit General Motors und Peugeot gesprochen. Das sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel am Freitag am Rande eines Besuchs des kanadischen Ministerpräsidenten Justin Trudeau in Berlin. "Bei Opel - Die Gespräche sind im Gange. Die Bundesregierung hat eine Koordinierung in Gang gebracht. Der Staatssekretär Machnig ist dafür verantwortlich. Und wir werden alles, was wir politisch tun können, dafür tun, dass die Arbeitsplätze und die Standorte in Deutschland gesichert sind. Und dann müssen wir die weiteren Gespräche abwarten." Merkel enthielt sich einer Bewertung des Übernahmevorhabens, das in dieser Woche bekanntgeworden war. Die Bundesregierung hat aber bereits deutlich gemacht, dass sie besonders am Erhalt der Standorte sowie der Beteiligung der Arbeitnehmer interessiert sei.

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