Mindestlöhne unterscheiden sich stark

Luxemburg.   Beim Mindestlohn gibt es zwischen den Ländern der Europäischen Union erhebliche Unterschiede. Das höchste Monatseinkommen erzielte im Januar 2017 ein vollzeitbeschäftigter Mindestlohnempfänger in Luxemburg mit fast 2000 Euro, den niedrigsten Mindestlohn gab es mit 235 Euro in Bulgarien. In Deutschland lag der Monatslohn bei knapp 1500 Euro.

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Beim Mindestlohn gibt es zwischen den Ländern der Europäischen Union erhebliche Unterschiede. Das höchste Monatseinkommen erzielte im Januar 2017 ein vollzeitbeschäftigter Mindestlohnempfänger in Luxemburg mit fast 2000 Euro, den niedrigsten Mindestlohn gab es mit 235 Euro in Bulgarien. In Deutschland lag der Monatslohn bei knapp 1500 Euro.

Einen gesetzlichen Mindestlohn haben 22 der 28 EU-Mitgliedstaaten eingeführt, wie die EU-Statistikbehörde Eurostat gestern in Luxemburg mitteilte. Auch wenn man die Preisniveau-Unterschiede berücksichtigt, schneidet Bulgarien am schlechtesten ab: Luxemburger können sich mit dem Mindestlohn in ihrem Land dreimal mehr kaufen als Bulgaren.

Lediglich in drei der 22 EU-Staaten kommen Mindestlohn-Beschäftigte auf mehr als 60 Prozent des Durchschnittsgehalts. Nach EU-Definition gilt als armutsgefährdet, wer mit weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens der gesamten Bevölkerung auskommen muss.

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