Inklusion

NRW will finanzielle Hilfen vom Bund bei Bildung

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Düsseldorf.  Für Herkulesaufgaben wie die Inklusion oder die Integration von Kindern soll sich der Bund aus NRW-Sicht finanziell kräftig engagieren.

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Für Aufgaben wie die Inklusion von Schülern mit Behinderung oder die Integration zugewanderter Kinder soll sich der Bund aus NRW-Sicht finanziell kräftig engagieren.

Nötig sei eine gemeinsame Kraftanstrengung unter Beteiligung von Kommunen, Ländern und Bund, sagte ein Regierungssprecher in Düsseldorf mit Blick auf die Berliner Sondierungsgespräche für eine neue Bundesregierung. Dabei geht es auch um Bildungsfragen und eine mögliche Lockerung des sogenannten Kooperationsverbots, dem zufolge der Bund Schulen und Kitas nicht direkt finanziell fördern darf.

Bund soll auch Digitalisierung an Schulen finanziell unterstützen

"Alle gesetzlichen Hürden, die einer solchen gesamtgesellschaftlichen Kraftanstrengung im Wege stehen, müssten beseitigt werden", hieß es aus NRW. Ziel der schwarz-gelben Landesregierung in Düsseldorf ist es laut Koalitionsvertrag, "im föderalen Aufbau unseres Landes wieder neue Kooperationsmöglichkeiten zu schaffen, die wir für die Gesamtfinanzierung unseres Bildungssystems nutzen wollen." Erhebliche finanzielle Ressourcen seien erforderlich.

NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer sagte auf dpa-Anfrage: "Wer beste Bildung für unsere Kinder möchte, darf nicht an Zuständigkeiten scheitern." Auch für die gewaltige Aufgabe der Digitalisierung an den Schulen brauche es auch die finanzielle Unterstützung des Bundes, betonte die FDP-Politikerin. In den Sondierungsgesprächen in Berlin sollten Union, FDP und Grüne die Beseitigung rechtlicher Hemmnisse für neue Kooperationsmöglichkeiten prüfen. (dpa)

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