Rot-Rot-Grün: Geteilte Reaktionen

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Berlin/Brilon. Die Grünen-Spitze hat die Gespräche über ein mögliches rot-rot-grünes Bündnis nach der Bundestagswahl begrüßt. „Wir wollen als Grüne 2017 realistische Optionen haben, die große Koalition abzulösen“, sagte Parteichefin Simone Peter dieser Zeitung. „Da kann es nicht genug Gespräche geben.“ Der Co-Vorsitzende Cem Özdemir nannte das Treffen von Politikern von SPD, Linkspartei und Grünen am Dienstagabend in Berlin „hilfreich“.

Skeptischer zeigte sich der Briloner SPD-Abgeordnete Dirk Wiese, der bei dem Treffen dabei war. Von der Linkspartei hätten vor allem diejenigen Vertreter teilgenommen, „die pragmatisch und sachlich orientiert sind“; der linke Flügel um Sahra Wagenknecht habe gefehlt. Sicherlich gebe es „gemeinsame Schnittmengen“, so Wiese, etwa in der Frage einer Bürgerversicherung. Eine Verständigung in der Außen- und Sicherheitspolitik hingegen dürfte schwierig werden. Darüberhinaus, so Wiese, tun sich „Teile der Grünen schwer mit Rot-Rot-Grün – sie tendieren eher zu Schwarz-Grün“. Den Gesprächsfaden aufrecht zu halten, sei richtig; „ein automatischer Weg zu einer Koalition“ sei damit aber nicht beschritten.

Die CSU attackierte SPD-Chef Gabriel scharf, der an dem Gespräch teilgenommen hatte.

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