Kommentar

Ein Schlag für die Monarchie

 Redakteuer Rudi Pistilli

Redakteuer Rudi Pistilli

Prinz Harry und Meghan enttäuschen Millionen von Bürgern und schaden der Monarchie.

Prinz Harry und Meghan sollten nach ihrem Schritt alle Privilegien gestrichen werden. Beide haben das mit ihrer überraschenden Unabhängigkeitserklärung verdient. Sie verhalten sich der Queen und der Familie illoyal gegenüber, enttäuschen Millionen von Bürgern und schaden der Monarchie.

Ihre Ankündigung, demnächst finanziell auf eigenen Füßen zu stehen, kann nicht ernst gemeint sein. Sie werden Geld mit ihrem Namen, mit ihren Titeln verdienen. Und auch das Argument, es sei ihre private Angelegenheit, die nur sie beide betreffe, verfängt nicht: Immerhin ist Harry auf Kosten der Steuerzahler zu dem geworden, was er ist: ein budgetierter Prinz. Millionen sind erst kürzlich in sein Wohnhaus im Park von Schloss Windsor geflossen.

Der Rückzug von Harry und Meghan ist ein Schlag für das Königreich. Sie steigen aus, als sei es eine Firma. Sie sind aber keine Angestellten, sondern Vorbilder, die mehr als leere Seiten der Regenbogenblätter zu füllen haben. Sie haben Pflichten, sie dienen ihrem Volk. Da spielt es auch keine Rolle, dass sich Harry immer nur als Reserveprinz gefühlt hat und Meghan nie richtig angekommen ist.

Dem Paar wurde mehr noch als Herzogin Kate und Prinz William zugetraut, mit frischen, unkonventionellen Ideen die britische Monarchie in die Moderne zu führen. All das und viel mehr wird nun infrage gestellt.

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