Autofahrer

Handy am Steuer: Kontrollen mit 400 Polizisten in NRW

Rund 400 Beamte sollen landesweit die Autofahrer kontrollieren.

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Rund 400 Beamte sollen landesweit die Autofahrer kontrollieren. Foto: dpa

Düsseldorf.  Mit Schwerpunktkontrollen auf den Autobahnen will die Polizei in NRW an diesem Dienstag gegen Raser und Handynutzung am Steuer vorgehen.

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80 Menschen kamen 2016 auf den Autobahnen im Land bei Verkehrsunfällen ums Leben – rund ein Drittel mehr als noch 2014. Als Reaktion auf diese Entwicklung kündigte Innenminister Ralf Jäger für Dienstag Schwerpunktkontrollen auf den NRW-Autobahnen an. Insgesamt werden dabei rund 400 Autobahnpolizisten im Einsatz sein.

"Es gibt drei Todsünden", warnt Ralf Jäger: "Zu hohe Geschwindigkeit, Ablenkung und zu geringer Sicherheitsabstand." Bei der Aktion werde die Polizei gezielt dagegen vorgehen.

Geschwindigkeit und Ablenkung häufigste Unfall-Ursachen

Zu den häufigsten Unfallursachen zählt neben überhöhter Geschwindigkeit immer öfter die Ablenkung. Vor allem der Blick aufs Smartphone sei lebensgefährlich, warnte Jäger: "Das scheint vielen noch immer nicht klar zu sein. Während der Fahrt mal eben online, bedeutet vielleicht für immer offline."

Genau diese Botschaft vermittelt ein Videoclip, den die Polizei in Paderborn und Lippe gemeinsam mit der Hochschule Ostwestfalen-Lippe produziert hat und der ab sofort über die Social-Media-Kanäle der NRW-Polizei verbreitet wird.

"Schon ein kurzer Blick aufs Handy kann schwere Folgen haben", betont Professorin Kathrin Lemme von der Hochschule Ostwestfalen-Lippe. "Gerade die Diskrepanz zwischen der kleinen Ablenkung und ihrer verheerenden Wirkung hat die Studierenden sehr beschäftigt. Sie haben deshalb für die Spots bewusst die Fahrerperspektive gewählt."

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