Kampfkandidatur zwischen Michelle Müntefering und Anke Hildenbrand

Michelle Müntefering muss sich bei der Bewerbung als Bundestagskandidatin für den Wahlkreis Herne/Bochum II einer Kampfkandidatur stellen. Obwohl der Herner SPD-Parteitag am Dienstag mehrheitlich für Müntefering votierte, will Herausforderin Anke Hildenbrand an ihrer Bewerbung festhalten.

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Herne (dapd-nrw). Michelle Müntefering muss sich bei der Bewerbung als Bundestagskandidatin für den Wahlkreis Herne/Bochum II einer Kampfkandidatur stellen. Obwohl der Herner SPD-Parteitag am Dienstag mehrheitlich für Müntefering votierte, will Herausforderin Anke Hildenbrand an ihrer Bewerbung festhalten.

"150 Delegierte aus Herne und Bochum haben bei der Wahlkreiskonferenz am kommenden Dienstag in Herne das Recht, frei zu entscheiden, wer diesen Wahlkreis für die SPD in Berlin vertritt", sagte die Herner Ratsfrau der Nachrichtenagentur dapd am Mittwoch.

Der Chefredakteur der SPD-Zeitung "Vorwärts", Uwe Knüpfer, kündigte hingegen an, dass er seine Kandidatur zurückzieht und begründete dies mit den Worten: "Die Botschaft war eindeutig." Die 32 Jahre alte Ehefrau des früheren SPD-Vorsitzenden und Vizekanzlers Franz Müntefering bekam beim Herner SPD-Parteitag 85, Hildenbrand 53 und Knüpfer 18 Stimmen.

dapd

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