Betrug

Kölner Polizei warnt vor Spuckattacken am Geldautomaten

Geldautomaten auf einem Archivfoto.

Geldautomaten auf einem Archivfoto.

Foto: dpa

An Rhein und Ruhr.   Täter lenken ihre Opfer mit der Ekel-Masche ab. In der Domstadt gab es mehrere Vorfälle, auch in Essen spuckten junge Betrüger am Automaten.

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Die Masche klingt besonders dreist und ist obendrein ziemlich eklig: In Köln warnt die Polizei derzeit vor Spuckattacken an Geldautomaten. In den vergangenen Wochen häuften sich in der Domstadt Vorfälle, bei denen die Täter ihre Opfer beim Geldabheben anspuckten oder sie mit bespuckten Fingern anfassten – und so ablenkten. Den Moment der Unaufmerksamkeit nutzten die Kriminellen, um am Automaten Geld abzuheben. In anderen Fällen schlugen oder traten sie ihre Opfer oder täuschten einen Ohnmachtsanfall vor.

Mann verhindert Diebstahl

Mehrfach war die perfide Masche nach Angaben der Polizei erfolgreich. Oft bemerken die Opfer nicht sofort, dass Geld abgehoben wurde und erstatten erst Anzeige, als sie ihre Kontoauszüge durchgesehen hatten. Die Kölner Polizei geht davon aus, dass es sich um eine Bande handelt, die von außerhalb regelmäßig in die Stadt kommt und dann ihr Unwesen an Automaten in unterschiedlichen Stadtteilen treibt. Am 21. Februar konnten die Beamten eine Verdächtige festnehmen.

Einen ähnlichen Vorfall gab es Ende Februar in Essen. Dort versuchte eine Bande von Jugendlichen im Stadtteil Bredeney, Menschen nach dem Geldabheben zu bestehlen. Einen 34-Jährigen bedrängten sie am Geldautomaten – kurz nach der Pin-Eingabe spuckten ein Mädchen und ein Junge auf das Display, fragten den Mann nach Bargeld und griffen zeitgleich nach seiner EC-Karte. Der Mann konnte den Diebstahl verhindern, die Polizei sucht seitdem nach den Jugendlichen. (rku)

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