Kraftwerk der Steag in Voerde ist Geschichte

Voerde.   Ein vor mehr als 40 Jahren begonnenes Kapitel Industriegeschichte ist gestern in Voerde offiziell zu Ende gegangen: Das Kraftwerk der Steag im Stadtteil Möllen ist stillgelegt. Schon Ende vergangener Woche sollen nach NRZ-Information die beiden größeren, in Händen der RWE liegenden und von der Steag betriebenen Blöcke A und B des Kraftwerkes „Voerde“ außer Betrieb gegangen sein, die Blöcke 1 und 2 des Kraftwerks „West“ einige Wochen zuvor.

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Ein vor mehr als 40 Jahren begonnenes Kapitel Industriegeschichte ist gestern in Voerde offiziell zu Ende gegangen: Das Kraftwerk der Steag im Stadtteil Möllen ist stillgelegt. Schon Ende vergangener Woche sollen nach NRZ-Information die beiden größeren, in Händen der RWE liegenden und von der Steag betriebenen Blöcke A und B des Kraftwerkes „Voerde“ außer Betrieb gegangen sein, die Blöcke 1 und 2 des Kraftwerks „West“ einige Wochen zuvor.

Gestern soll der überwiegende Teil der 300-köpfigen Belegschaft schon nicht mehr da gewesen sein. Um die 75 Mitarbeiter sollen im Einsatz gewesen sein. Nun geht es an die sich der Stilllegung anschließenden Arbeiten, die etwa 50 Mitarbeiter begleiten sollen, bevor es für sie „endgültig Abschied nehmen“ heißt. Für die meisten Beschäftigten – bis auf einen Fall – soll, so war gestern zu hören, eine Folgelösung gefunden worden sein. Einige bleiben bei der Steag, andere wechseln den Arbeitgeber, wieder andere gehen in Vorruhestand.

Im November 2016 hatte die Steag das Aus des Kraftwerks „West“ mit den Blöcken 1 und 2 zum 31. März angekündigt und damit begründet, dass durch die Energiewende mit dem Vorrang von Wind- und Sonnenenergie viele Großkraftwerke nicht mehr wirtschaftlich zu führen seien. Fünf Monate zuvor hatte RWE die Stilllegung des Kraftwerkes „Voerde“ mit den Blöcken A und B zum Ende des ersten Quartals 2017 verkündet.

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