Prozess

Mord in Höxter: Gutachter hält Wilfried W. für schuldfähig

ARCHIV - Die Angeklagten Wilfried W. (4.v.r.) und Angelika W. (r, mit Aktenordner vor dem Gesicht) stehen im Landgericht in Paderborn getrennt durch ihre Anwälte Detlev Binder (3.v.r.) und Peter Wüller (2.v.r.) auf der Anklagebank. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen zweifachen Mord durch Unterlassen sowie mehrfache Körperverletzung vor. Die beiden Angeklagten sollen über Jahre hinweg Frauen mit Kontaktanzeigen in ihr Haus nach Höxter-Bosseborn gelockt und dabei einige von ihnen schwer misshandelt haben. Foto: Bernd Thissen/dpa

Foto: Bernd Thissen / dpa

ARCHIV - Die Angeklagten Wilfried W. (4.v.r.) und Angelika W. (r, mit Aktenordner vor dem Gesicht) stehen im Landgericht in Paderborn getrennt durch ihre Anwälte Detlev Binder (3.v.r.) und Peter Wüller (2.v.r.) auf der Anklagebank. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen zweifachen Mord durch Unterlassen sowie mehrfache Körperverletzung vor. Die beiden Angeklagten sollen über Jahre hinweg Frauen mit Kontaktanzeigen in ihr Haus nach Höxter-Bosseborn gelockt und dabei einige von ihnen schwer misshandelt haben. Foto: Bernd Thissen/dpa Foto: Bernd Thissen / dpa

Paderborn.  Im Prozess um das "Horrorhaus" von Höxter hält der Gutachter den Angeklagten Wilfried W. laut seinem vorläufigen Gutachten für voll schuldfähig.

Im Prozess um das "Horrorhaus" von Höxter hält der Gutachter Prof. Michael Osterheider den Angeklagten Wilfried W. laut seinem vorläufigen Gutachten für voll schuldfähig. Das bestätigte Sprecher Bernd Emminghaus vom Landgericht Paderborn am Freitag.

Danach lägen außerdem die Voraussetzungen für eine anschließende Sicherungsverwahrung vor. Folgt das Gericht dieser Einschätzung, könnte Wilfried W. nach Verbüßen der Strafe in Sicherungsverwahrung kommen. (dpa)

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