Bombendrohungen

Nach Drohmails an Schwerter Schulen: Täter noch ein Kind

An Schulen in Schwerte fiel der Unterricht nach Bombendrohungen aus. Jetzt ist der Fall aufgeklärt.

An Schulen in Schwerte fiel der Unterricht nach Bombendrohungen aus. Jetzt ist der Fall aufgeklärt.

Foto: Archiv: Imgao

Schwerte.  Tagelang hatten Bombendrohungen drei Schwerter Schulen in Atem gehalten. Jetzt ist klar, wer die anonymen Erpresser-Mails geschickt hat.

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Rund drei Wochen einer Bombendrohungen und tagelangem Unterrichtsausfall an drei Schulen in Schwerte hat die Polizei den mutmaßlichen Täter ermittelt - einen Jungen. "Er ist ein Schüler der betroffenen Schulen, aber noch ein Kind", sagte eine Polizeisprecherin des Kreises Unna am Montag der dpa.

Zuvor hatte der WDR berichtet. Da der Schüler jünger als 14 Jahre alt ist, müsse er wegen fehlender Strafmündigkeit keine juristischen Konsequenzen befürchten. "Wir hatten den Jungen schon länger im Verdacht und seinen Computer sowie sein Handy beschlagnahmt. Am vergangenen Freitag hat er die Tat zugegeben", sagte die Sprecherin.

Dem Schüler ging es wohl nicht um Geld

Dabei sei es dem Schüler wohl nicht ernsthaft um eine Gelderpressung gegangen. "Anhand der Mails waren wir von Anfang an davon ausgegangen, dass es ihm wohl mehr um Aufmerksamkeit ging als um eine ernsthafte Drohung", sagte die Sprecherin.

Die Theodor-Fleitmann-Gesamtschule und lokale Medien hatten Ende Mai mehrere anonyme Drohungen mit Geldforderungen per E-Mail erhalten. Daraufhin hatte die Schulleitung beschlossen, den Unterricht an der Gesamtschule vorsorglich zunächst auszusetzen. Auch zwei benachbarte Realschulen reagierten. (dpa)

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