Verkehr

Nach Sturm "Xavier" - Nur noch Fernverkehr eingeschränkt

Durch Sturmtief Xavier kommt es auch am Freitag zu Einschränkungen im Bahnverkehr.

Durch Sturmtief Xavier kommt es auch am Freitag zu Einschränkungen im Bahnverkehr.

Essen.   Sturm "Xavier" ist über Deutschland gefegt. Im Fernverkehr der Bahn muss am Freitag noch mit Einschränkungen gerechnet werden.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Nach Sturmtief "Xavier" ist in Nordrhein-Westfalen der Fernverkehr bei der Bahn noch gestört. Am Freitagmorgen fuhren nach Angaben eines Bahnsprechers zwar wieder erste IC- und ICE-Züge in Richtung Norden. Zunächst seien aber nur Fahrten bis Hannover möglich.

Die Strecken Dortmund-Hannover, Rheine-Norddeich und Dortmund-Osnabrück sind den Angaben zufolge wieder befahrbar. Am Dortmunder Hauptbahnhof zeigten die Abfahrtstafeln am Morgen aber noch ausfallende Fernzüge an. Weitgehend problemlos laufe der Regionalverkehr, so der Bahnsprecher.

In Minden mussten Fahrgäste die Nacht in Zügen verbringen

Gestört sei aber die Strecke zwischen Minden und Nienburg in Niedersachsen. Betroffen von der Störung ist der RE 78. Die Bahn wollte einen Ersatzverkehr mit Bussen organisieren. In Minden mussten Fahrgäste die Nacht in zwei ICE-Zügen und einem Regionalexpress verbringen. Die Züge waren am Nachmittag gestoppt worden. Zunächst hätten rund 550 Fahrgäste in den drei Zügen gesessen, sagte ein Sprecher der Feuerwehr Minden.

Zahlreiche Passagiere hätten später aber mit Taxen Minden verlassen können oder seien abgeholt worden. Die übrigen hätten Feuerwehr und Rotes Kreuz mit Essen und Getränken versorgt. In Nordrhein-Westfalen hatte "Xavier" am Donnerstag vergleichsweise wenige Schäden verursacht.

Ast auf Mehrfamilienhaus in Dortmund gestürzt

Die Feuerwehr musste vor allem in Ostwestfalen wegen umgestürzter Bäume ausrücken. In Dortmund war ein etwa eine Tonne schwerer Ast auf das Dach eines Mehrfamilienhauses gestürzt. Feuerwehrleute mussten ihn von einer Drehleiter aus zersägen. Menschen wurden nicht verletzt.

Die höchste Windgeschwindigkeit in NRW hatte der Deutsche Wetterdienst am Donnerstagmittag auf dem Kahlen Asten im Sauerland mit 100 Stundenkilometern gemessen. Bundesweit hat das Sturmtief mindestens sieben Menschen das Leben gekostet.

Allein in Brandenburg starben vier Menschen.Für Bahnstörungen in Nordrhein-Westfalen sorgte am Freitagmorgen auch eine Blockadeaktion von Atomkraftgegnern bei Gronau. Betroffen war die Strecke Münster - Enschede. Zwischen Gronau und Steinfurt fuhren Ersatzbusse. (dpa)

Zugverkehr wegen Sturmschäden teilweise eingeschränkt

  • Aufgrund von Sturmschäden im Nordwesten Deutschlands muss der Zugverkehr auf mehreren Relationen vorübergehend eingestellt werden, teilt die Deutsche Bahn auf ihrer Seite mit.


    Hamburg - Kiel - Westerland (Sylt) und Gegenrichtung
    Hannover - Hamburg und Gegenrichtung
    Hannover - Berlin und Gegenrichtung
    Hannover - Bremen und Gegenrichtung
    Dortmund - Hamburg und Gegenrichtung
    Bad Bentheim - Amsterdam und Gegenrichtung
    Rheine - Löhne (Westf) und Gegenrichtung


Zur Auskunft der Bahn

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Auch interessant
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik